Irgendwo musste am Dienstagabend ein Zug Probleme gehabt haben. Jedenfalls war die Erklärung, die durchgegeben wurde, mehrmals „Grund dafür sind Probleme an einem anderen Zug“. Grund hierfür: Zugsausfälle, Zugsverspätungen und Zugsumleitungen.
Meine S11 fuhr offenbar. Zuerst wurde eine unbestimmte Verspätung angegeben. Anschliessend wurde die Anzeige konkreter, auf die Minute genau: 14 Minuten später würde sie abfahren.
Tatsächlich: Ziemlich genau um 17:49 ging es los. Dass wir diese Zeit niemals würden aufholen können, war klar. Deshalb war auch klar, ohne dass dies einigermassen früh angezeigt worden wäre – erste Durchsagen kamen gefühlt zwischen Rikon und Rämismühle-Zell -, dass Reisende nach Turbenthal wieder würden in Rämismühle umsteigen müssen.
Als ob dies nicht genug wäre, hatten wir gestern Abend nochmals einen längeren Aufenthalt – diesmal „wegen Abwartens eines anderen Zuges“. Grund dafür: eine Störung an der Bahnanlage. Auch hier hiess es für die Turbenthaler: „Umsteigen in Rämismühle-Zell“.
Und heute bin ich nach einem Zwischenstopp in Winterthur wieder mit der S11 unterwegs. Verspätet. Die Zugtrennung, normalerweise in Seen vollzogen, geschieht in Grüze. Eines ist sicher:
Rämismühle-Zell ist mit schöner Regelmässigkeit die Umsteigestation von der S11 in die S26 geworden, auch heute wieder …

