Ein Sechzehntel-Finalspiel zwischen der Schweiz und Algerien unter der Woche um 05:00 Uhr mag seine Vorzüge haben für jene, die gerne früh aufstehen: Sie können frühmorgens aufstehen, sich zu einem Public Viewing auf dem Weg zur Arbeit begeben und dort das Spiel anschauen. Andere schauen es sich zu Hause an und fahren nach dem Spiel zur Arbeit.
Und dann gibt es solche wie mich, die sich einen Teil des Spiels unterwegs auf dem Smartphone anschauen. Als ich am Bahnhof angekommen war, stand dort bereits eine jüngere Frau, die genau dies tat, und auch jetzt haben in meiner S11 allein oben in meinem Wagen einige Leute das Smartphone vor sich.
Unterdessen ist das Spiel vorbei, die Schweiz hat 2:0 gewonnen, das Publikum im Stadion jubelt lautstark – und jenes im Zug mit einem diskreten Schmunzeln.
Der Arbeitstag kann beginnen …

