Am Freitag war die Töss wieder da. Dort, wo lange – sehr lange – nur das trockene Flussbett zu sehen gewesen war, reichte ein nächtlicher Regen, dass nun wenigstens ein bisschen Wasser sich den Weg bahnte. Platz hatte es ja.
Auch wenn schon wieder erste Tiere zu sehen waren, die das Ganze zu geniessen schienen, so reichte das Wasser nirgends hin, und auch die Töss war bestenfalls als Flüsschen zu bezeichnen.
Durch die natürliche Tösswasser-Versickerung zwischen Wila und Kolllbrunn – oder noch bis weiter flussabwärts – ist es anscheinend klar, dass die Töss sehr schnell verschwinden und auch wieder anschwellen kann. Es ist halt aber schon traurig, wenn sie nach einem weiteren Wochenende ohne Regen wieder verschwunden ist und – wie heute – nur noch ein paar Pfützen zurückbleiben.
Auch die Ente, die sich am Freitag noch so über das Bad unterhalb einer der Schwellen gefreut hatte, sitzt nun wieder auf dem Trockenen.
Wortwörtlich …

