In den Herbstferien unternahmen wir verschiedene Dinge. Einmal, da fuhren wir mit dem Zug ins Engadin. Ins Oberengadin, um genauer zu sein. Nach Sils Maria. Meine Frau kennt die Hotelière des Hotels Schweizerhof persönlich. Deshalb wollten wir dort vorbeischauen, einige Worte wechseln – und aber auch Wild essen. Aus eigener Jagd. Offenbar sehr zu empfehlen. (Wir können es bestätigen: Es war wirklich wunderbar und butterzart!)
Später wollten wir ein bisschen den Seen auf der Seenplatte entlang spazieren und den goldenen Herbst mit den sich verfärbenden Lärchen und dem warmen Sonnenlicht bewundern. Eine Schwierigkeit gab es jedoch: An jenem Tag war es nicht nur kalt, sondern auch neblig. Goldener Herbst an jenem Tag: Nein. Am Tag vorher: Ja. Am Tag nachher: Ja. Deshalb taten wir eine Stunde früher, was wir nach dem Spaziergang hätten tun wollen: Wir reisten zurück ins Unterland. Ohne die Lärchen und den goldenen Herbst zu sehen.
Was – neben dem Mittagessen – zu den grossen Highlights gehörte: Der Sonnenaufgang am Morgen über dem Zürichsee und – einmal mehr – der Landwasserviadukt auf dem Heimweg.
Der ist (fast) immer schön …
