Author Archives: Peter Haslebacher

An der Tösstallinie hat es diverse Barrieren. Nachdem ich letzten Samstag an einer bei Turbenthal aufgehalten worden war, traf es mich in Winterthur Grüze gleich nochmals: Im OBI hatte ich eine Holztafel gekauft und anschliessend beschlossen diese zum Bahnhof zu tragen. Weit war es nicht, und Zeit genug hatte ich wohl. Zwischen Brockenhaus und Steinfels, vorbei an alten Industriegleisen führte mich der Weg zur St. Gallerstrasse. Die Barriere kurz vor dem Bahnhof war – wie erwähnt – unten, und wir…

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Als ich heute Morgen aus dem Haus ging, waren die Wolken von unten her zart rosa eingefärbt. Klar: Die Sonne war am Werk. Wäre das Ganze intensiver gewesen, hätte es sich um ein Morgenrot gehandelt. Dies hier jedoch war dafür doch etwas zu blass … In seiner Zartheit war das Morgenrosa, wie ich es mal nennen will, lieblich und fein. Geniessen konnte ich es indessen erst am Bahnhof, als ich zurück Richtung Osten blicken konnte. Dort war es durch den…

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Momentan wird nachts an der Tösstallinie gebaut. Gleisbauarbeiten werden durchgeführt. Währenddessen wird der öffentliche Verkehr von 21:13 bis Betriebsschluss durch Bahnersatzbusse gewährleistet: Ein Bus der Verkehrsbetriebe Glattal (wieso mit nur zwei „t“? Die neue Rechtschreibung ist so neu ja auch nicht mehr!) fuhr gestern, als wir von Winterthur heim fuhren, auf der Strecke Winterthur-Bauma. Mit einer Ausnahme: Der Bahnhof Rämismühle-Zell wird nicht angefahren. Einigermassen logisch ja: Unser Bahnhof kann nur erreicht werden, indem man von der Hauptstrasse abfährt und diese…

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Es wird nichts Besonderes sein, dass man an Barrieren einen Zug schon fast anfassen kann. Spannend war es am Samstag trotzdem, zu beobachten, wie der Thurbo immer näher kam und schliesslich praktisch vor unserer Nase durchrauschte. Wir – das war eine illustre Schar Wartender: Neben mir, der mit dem Velo unterwegs nach Turbenthal war um da einzukaufen, war da ein Mann mit einem Faltvelo, der offenbar vom Tössuferweg her kam. Zudem warteten zwei oder drei Autos darauf, dass sich die…

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Bei unserem Bahnhof hat es einige Parkplätze, die der SBB gehören. Dies habe ich bereits mal erwähnt. Bis vor einer Weile waren sie gekennzeichnet mit einer Tafel mit der Aufschrift „P+“ sowie einer stilisierten Lok. Sinngemäss also „Parkiere und nimm den Zug“. Nun – vor einiger Zeit – ist sie ersetzt worden. Die neue Tafel zeigt ein grosses P und ein Parkuhr-Symbol. Ein weisses Schild darunter macht darauf aufmerksam, dass man die zentrale Parkuhr benützen oder eine SBB-Parkkarte besitzen müsse,…

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Ganz sicher bin ich nicht: Wie soll man das Gefährt bezeichnen, das ich letzte Woche mehrmals in der Nähe unserer Schule gesehen habe? Autos sind definitiv grösser. Motorräder haben zwei Räder und nicht vier. Behindertenfahrzeuge sehen in meiner Erinnerung anders aus und haben zudem nicht Werbung aufgemalt. Nun: Egal, wie man dieses Gefährt nennt – am ehesten halt schon „Einpersonen-Kleinauto“ – , es setzt einen Kontrapunkt zu all den riesigen, teils überbreiten Autos, die unsere Strassen bevölkern. Auch ist es…

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Der Regen hätte ja doch noch etwas warten können. Trocken war ich heute auf der ganzen Strecke zum Bahnhof geblieben. Trocken hatte ich freudig festgestellt, dass die ganze Perron-Beleuchtung – sie war am Freitag und Montag (oder bis?) total ausgefallenen gewesen – wieder funktioniert, und dies der SBB per Twitter gemeldet. Doch dann wurde ich nass. Um 06:54, eine Minute vor Abfahrt meines Zuges, fielen riesige Regentropfen vom Himmel, fast wie aus dem Nichts. So richtig nass zu machen vermochten…

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Manchmal denke ich, einige Leute sprechen oder schreiben eine andere Sprache als ich, obwohl es schon einigermassen Deutsch aussieht. Hier ein Beispiel aus einem Tessiner Regionalzug, wo ein Text in Italienisch, Englisch, Französisch und – eben – „Deutsch“ angeschlagen war: „In Italien ist es erlaubt einen Klassenwechsel direkt im Zug vorzunehmen. Dies muss umgehend beim Einsteigen direkt mit dem Zugführer abgesprochen werden. Zur Regelung an Bord wird in einigen Fällen einen Aufschlag in der Höhe von 3 Mal den Preis…

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Diese Fahrt soll schön sein. Ein Höhepunkt jeder Reise. Wohl jeden Rappen der 1 Franken 50 Panoramazuschlag wert, die im Zug eingezogen wurden, als wir unterwegs Richtung Domodossola waren. Ich kann mir schon vorstellen, dass dies so ist. Das Centovalli soll wildromantisch sein. Einige Mängel waren indes am Zug auszumachen. Am schlimmsten war wohl das völlig versiffte Panoramafenster zum Tal hin. Auch das WC, das man am besten rückwärts betrat, weil es fast nicht möglich war, sich darin zu drehen.…

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Vorbei an einem Zug der Furka-Bergbahn, mit Blick Richtung Rhonegletscher und Futkapass einerseits sowie Weisshorn andererseits, ging es weiter Richtung Nufenenpass, wo es wieder einen Halt gab. Wir konnten spüren, dass das Wetter besser war, zur Toilette gehen und mussten danach bald wieder einsteigen und weiterfahren. Von einer anderen Passagierin hatten wir erfahren, dass sie ab Airolo mit dem selben Postauto weiter über den Gotthard und den Susten zurück nach Meiringen fahren werde. Für heute zogen wir es vor, die…

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