Author Archives: Peter Haslebacher

Mein Weg zum Bahnhof führt unter der Tösstalstrasse und den Geleisen hindurch. Die Strasse, die ich da entlang gehe, ist für Autos und Motorräder gesperrt. Velos haben jedoch freie Fahrt. Seit einiger Zeit steht jedoch ein solches – ein Velo – in der Unterführung, angelehnt an den Handlauf. Irritierend ist hierbei nicht nur der Umstand, dass es da steht. (Das ja schon auch: Wer lässt sein Velo mitten im Nirgendwo einfach stehen?) Ebenso stark interessiert mich: Wer hat das Velo…

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Als ich heute Morgen aus dem Haud kam, roch ich ihn ganz deutlich, den Geruch, der entsteht, wenn Regen auf trockenen Boden fällt. Auf eine Strasse oder auf ein Trottoir beispielsweise. Nicht auf eine Wiese: Petrichor. Ein charakteristischer, einmaliger Geruch, den ich nicht wirklich beschreiben kann. Irgendwie „steinig“ halt. Offenbar, so steht es auf Wikipedia, entsteht der Duft, weil die Regentropfen beim Aufprallen irgendwelche Aerosole freisetzen. Mir ist das jedoch weitgehend egal: Die Vorstellung, dass der wunderbare Geruch entsteht, wenn…

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Ein gewissermassen grossartiges Erlebnis erlebte ich zusammen mit meinem Sohn am Freitagabend: Wir besuchten zusammen die Aufführung des ersten Teils von „The Lord of the Ring“ mit Live-Musik im Hallenstadion. Die teils mit bombastischer Orchester- und Chor-Begleitung untermalten Szenen – und davon gibt es in diesem Film viele – wurden durch total rund 200 Mitglieder eines Symphonie-Orchesters, eines Erwachsenen- und eines Kinderchors begleitet. Statt ab Dose wurden diese Teile also live gespielt. Das Ganze dauerte drei Stunden plus Pause. Ein…

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Das Atrium-Hotel Blume in Baden, es ist alt. Sehr alt. Wie alt genau dieses Haus ist, habe ich auf die Schnelle nicht herausgefunden. Aber doch schon mehrere Jahrhunderte, oder? Der Lift in einer Ecke des Atriums ist eben alt. Nicht ganz so alt wie das Haus, aber für einen Lift doch alt. Wenn schwerere Dinge von einem Stockwerk zum anderen transportiert werden müssen, geht das nur via die Treppe oder mit diesem Lift. Es hat – so sieht es aus…

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Ein Brauch aus England ist der Afternoon Tea. Dabei werden Sandwiches sowie auf einer Etagère Scones und allerlei süsse und salzige Häppchen aufgetischt. Dazu gibt es ein Kännchen Tee. Ein schöner Brauch, dem früher vor allem die Aristokraten huldigten. Im Atriumhotel Blume in Baden, nun, da gibt es ebenfalls solche Veranstaltungen: Man kann sich als Gruppe von einer bis vier oder vielleicht noch mehr Personen anmelden und einen Afternoon Tea geniessen. Die Warteliste – man kann es sich vorstellen –…

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Von Oberglatt ging es weiter, der Lägern entlang, durchs schöne Wehntal nach Niederweningen und anschliessend durchs Surbtal nach Baden. Das Ziel war das Atrium-Hotel Blume, ein gar spezielles Hotel, bei dem man auf kreisförmigen Galerien an kleinen Tischchen sitzt und den Blick in die Tiefe wagen kann. Ein solches ovales Loch mit Galerien rundherum nennt man dann eben „Atrium“. Das Hotel hat einen – im positiven Sinn – „altmodischen“ Touch, was vielleicht daran liegt, dass es halt wirklich alt ist…

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Zum Geburtstag hatte ich meiner Frau einen Gutschein für ein „Nachmittags-Date“ geschenkt. Was es damit auf sich hätte, wusste sie damals noch nicht. Und das war gut so. Ich konnte gewisse Vorbereitungen erst relativ kurzfristig treffen, weil der letzte Teil von ihrem Frei-Plan abhing. So war auch das Datum zu Beginn nicht ganz klar. Sicher war für sie bis vor einigen Tagen nur, dass es am vergangenen Sonntag stattfinden sollte. Später – ab Samstagabend erhielt sie jeweils zu Beginn der…

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Am Mittwochmorgen schickte mir meine Frau eine Foto, die sie am Winterthurer Hauptbahnhof aufgenommen hatte. Kommentiert hatte sie die Foto mit „Spezielle Zug“, zu Hochdeutsch also „Spezieller Zug“. Und wirklich: Der Zug war in verschiedenener Hinsicht speziell. Zwei ältere Loks – eine davon in den legendären Swiss Express-Farben und die andere im klassischen Dunkelgrün. Beides – so weit ich das beurteilen kann – Re420, revidierte Re4/4 II also. Dazwischen ein einzelner Panorama-Wagen. Auch dieser speziell: Dort, wo normalerweise „SBB CFF…

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In einem normalen 2.-Klass-Zugsabteil hat es bekanntlich vier Sitzplätze. Für gewöhnlich sitze ich jeweils morgens in der S11 am Gang, damit ich in Zürich Stadelhofen gleich aussteigen kann. Dabei nehme ich es in Kauf, dass Mitreisende zwischendurch schlüpfen müssen. Andersrum müsste ich dies beim Aussteigen, mit viel weniger Zeit und grösserem Stress, tun. Normal also. Letzthin jedoch, da setzte sich eine Frau mir schräg vis-à-vis ans Fenster. Daneben, also mir gegenüber, setzte ich ein Mann. Auch das: normal. Irritierend fand…

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Bei allen Bahnhöfen hat es jeweils ein grosses Display, das diverse Dinge anzeigt: Die nächsten Abfahrten der Züge, einen ganzen Fahrplan für die Station, Strecken- und Zonenplan und weitere Dinge. Bei uns ist dies momentan nicht oder nur schwer möglich: Irgendjemand hat den Touchscreen mit einem „Box-Screen“ verwechselt und dreimal offenbar mit der Faust darauf geschlagen. Das Sicherheitsglas ist bis zum Rand zersplittert. Bei solchen Vandalenakten fällt es mir schwer, mich nicht darüber aufzuregen. So etwas ist definitiv unnötig. Hoffentlich…

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