Ein spezieller Apéro
Eine Tagung mit aussergewöhnlichen Führungen und einem nicht alltäglichen Vortragsthema, die zudem in einem grundsätzlich schönen, aber halt doch etwas gewöhnungsbedürftigen Schulhaus stattfindet, lässt fast nichts als einen speziellen Apéro zu. Die Getränke – Weisswein, Orangensaft, Mineralwasser mit und ohne „Chrüseli“ – waren klassisch; auch die kleinen Häppchen da waren nichts wirklich Bedeutendes. Zwei Dinge jedoch stachen heraus: Zum einen die Mini-Cheeseburger in roten, grünen und schwarzen Brötchen – köstlich! Zum anderen, in einer langen rechteckigen Wanne präsentiert, Fondue! An…
Ein Tag in Heerbrugg
Gestern führte mich mein Weg in die Kantonsschule Heerbrugg. Dieser Ort liegt inmitten des Rheintals, zwischen den Anhöhen des Appenzeller Vorderlandes im Westen und dem Rhein und Österreich im Osten. Es soll Leute geben, die das Dorf allen Ernstes im Thurgau verorten … Nun, auf alle Fälle: Wir trafen uns als Assistenzen von Naturwissenschaften und IT der Kantonsschulen der Deutschschweiz zu einer Tagung mit spannenden Führungen und der Möglichkeit sich auszutauschen mit verschiedensten Leuten aus diversen Schulen. Am Nachmittag gab…
Ein übergrosser Rucksack
Immer wieder fallen mir die gelinde gesagt ziemlich voluminösen Schulrucksäcke auf, die einige Schülerinnen und Schüler täglich hin und her tragen. Diese – die Rucksäcke – sind ausgestattet mit einem Reissverschluss, der dazu dient, das grosse Fach nochmals zu vergrössern, mit einer Klappe in die man wohl einen Velohelm binden könnte und mit Aussenfächern für eine Flasche. Und der ganze Rucksack ist gefüllt. Bis fast zum Platzen voll. Das obgenannte Fach vergrössert, die Flasche montiert. Was schleppen die jeweils mit…
Ein spezieller Kasten
Wozu der Kasten wohl dient, der seit neuestem an einem Laternenmast an meinem Weg zum Bahnhof hängt? Er ist klein und handlich, merkwürdig abgewinkelt und oben mit einem Handgriff versehen. Auffällig ist der knallgelbe, dreieckige „Achtung Strom“-Kleber, der darauf prangt. Keine Kabel, gar nichts. Wenn man die Rückseite des kleinen Köfferchens – denn als solches könnte man es am ehesten beschreiben – anschaut, merkt man, dass man es grundsätzlich ganz einfach vom Mast wegheben könnte. Es ist nur mit einem…
Ein Automobil
Eine Weile habe ich überlegt, wie man das Ding wohl nennen solle: „Chäreli“, „Wägeli“, „Behindertenfahrzeug“ oder „-auto“? Die Rede ist von einem elektrisch betriebenen Gefährt, das gerade mal gross genug ist, um eine Person zu transportieren. Die rote Führerkabine ist rundum verglast, und als Kofferraum dient eine UTZ-Box. Am besten nennt man das Ding halt nach seiner wichtigsten Funktion: Es ist fähig, sich aus eigener Kraft fortzubewegen, also lateinisch auto-mobil. Der Besitzer hat hinten auf seinem Gefährt einen Kleber angebracht:…
Fundstücke
Manchmal muss ich mich doch sehr wundern: Am Sonntag fuhr ich nach dem Mittag zum Flughafen. Es war nicht etwa so, dass ich hätte fliegen oder schon nur Flugzeuge beobachten wollen, sondern ich musste schlicht die Zeit bis zu einem weiteren Termin überbrücken. Bevor ich meine Reise fortsetzte, suchte ich noch das öffentliche WC auf. Es war erstaunlich sauber. Was mir jedoch schon beim Betreten auffiel, war die Jeanshose, die da zwischen den Lavabos lag. Wer die wohl da hin…
Geratter
Zwischen Winterthur Grüze und Winterthur HB wurden offenbar am Sonntag die Geleise erneuert: Mit grossen Maschinen waren die Gleisarbeiter am Werk und hatten offenbar Grosses vor: Über eine grössere Strecke, so sah ich von meinem Zug aus, hatte es viel weniger Schotter als normal, und was da alles noch ginge, war mir rätselhaft. Erst beim Hauptbahnhof fiel mir – es war noch nicht mal halb acht – auf, dass auf einem Gleis ein Zug mit vielen kleinen Baumulden, jede randvoll…
Der letzte Küstenpfad
Fast ein Jahr, nachdem wir in Winterthur das Musical „Küstenpfad“ zur Aufführung gebracht hatten, war nun also Schluss: Die letzte Aufführung stand an. Ich liess es mir nicht nehmen, diese Aufführung anschauen zu gehen. Dafür reiste ich nach Bülach, in die Kapelle der Baptistengemeinde. Spannend: Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren die selben wie in Winterthur, die Texte, Songs, Tänze und auch die Filme und Bilder, die die Kulisse für die einzelnen Szenen bildeten. Und doch war es ganz anders: Im…









