Category Archives: Unterwegs

Er ist keinesfalls der höchste, aber sicher einer der markanteren Berge der Alpen: Der Spitzmeilen. Mit seiner verschneiten Kegelform und der Fels-Spitze, die fast ein wenig aussieht wie ein Mohrenkopf, ist er unverkennbar. Zu sehen ist der Spitzmeilen im Skigebiet Flumserberg von verschiedenen Orten her. Ganz prächtig anzuschauen jedoch war er letzten Freitag vom Maschgenkamm aus, wenn man den Blick von den Churfirsten löste und sich umdrehte. Da stand er im Gegenlicht, umgeben vom praktisch wolkenlosen, strahlend blauen Winterhimmel. Weil…

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Im Skigebiet angekommen, vergnügten sich die Einen auf den Skis und Snowboards, andere schlittelten mit selbst mitgebrachten oder vor Ort gemieteten Schlitten. Auch „wandern“ war möglich – auf Winterwanderwegen oder von Restaurant zu Restaurant, nach freiem Gusto. Zu beschäftigen wussten sich jedenfalls alle an diesem Prachtstag. Zusammen mit einem anderen erwachsenen Begleiter genoss ich die Aussicht vom Panoramaweg zwischen Prodalp und Chrüz. Wunderschön, die Churfirsten, der Sichelkamm, der Alvier und wie sie alle heissen. Als langjähriger Feriengast in Jugendzeiten kenne…

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Letztes Jahr konnte der Skitag unserer Schule nicht stattfinden, aus offensichtlichen Gründen. Dieses Jahr hingegen war dies wieder möglich, mit höheren Sicherheitsvorgaben: Nicht essen im Zug und im Bus, Maske tragen und genügend Abstand halten. Dies alles klappte zumindest am Morgen recht gut. Zwischendurch war jedoch das mit dem Abstand im Zug etwas schwierig zu bewerkstelligen: Kurz nach 8 Uhr durchbrach von der linken Zugseite her gut sichtbar die aufgehende Sonne die Wolken und spiegelte sich auf der Oberfläche des…

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Wozu dienen wohl die Hydranten, die im Winterthurer Hauptbahnhof zwischen den Geleisen 1 und 2 stehen? Zum Auffüllen der WC-Tanks? Zum Waschen der Zug-Scheiben? Zum Löschen eines Bahnhofs-Brandes gar? Wobei diese beiden hier (noch) zu gar nichts dienen: Sie sind ausser Betrieb …

Tatsächlich: Am Dienstag war wieder einmal eine Wagentür bei einer S-Bahn defekt. Dies wurde wie üblich durch Aufkleber signalisiert – gelb und rot-weiss. Wo früher ein Kleber oder vielleicht zwei gereicht hatten, wurde nun die Tür regelrecht damit vollgepflastert, um zu signalisieren, dass es sich wirklich nicht einfach um den obligaten Masken-Kleber handelte, sondern dass die Tür unbenutzbar war, wie es auf dem gelben Kleber hiess. Sind die Kleber wohl unterdessen schon wieder weg und die Tür geflickt? Und: Wie…

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Gestern war es wieder mal so weit. Unser Zug blieb morgens in Sennhof-Kyburg stehen. Die Lautsprecherdurchsage verkündete, wir müssten einen anderen Zug abwarten. Nur: Die S11 Richtung Wila war schon weg. Was für ein Zug mochte das sein? Die Strecke zwischen Winterthur Seen und Sennhof-Kyburg ist einspurig, und in Seen wird jeweils der hintere Zugteil der S11 abgekuppelt. Anschliessend wird er in Sennhof-Kyburg sozusagen „parkiert“. Offenbar war der Parkservice zu wenig schnell gewesen, als dass der Zug rechtzeitig hätte weggestellt…

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Als wir am Samstag von einem Besuch in St. Gallen heimwärts unterwegs waren, traf es sich, dass wir den Eurocity von München nach Zürich erwischten. Anscheinend war er zur Abwechslung pünktlich unterwegs und fuhr vor dem IR13, so dass wir eine halbe Stunde früher zu Hause wären. Einige Minuten vor der geplanten Einfahrt erfuhren wir jedoch, dass der Zug eine Verspätung erhalten würde – zuerst drei, dann vier, fünf, sechs Minuten. Der Grund dafür sei eine technische Störung am Zug.…

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Es war zu erwarten: Jetzt, da die Unterführung Nord beim Winterthurer Hauptbahnhof fertig ist, geht die Bauerei munter weiter. Schliesslich muss jetzt die Passerelle abgebrochen und müssen alle anderen provisorisch erstellten Bauten wieder entfernt werden. In den letzten Jahren konnte man unter der Treppe der Passerelle hindurch von unserem Zug her kommend den Weg direkt in Richtung Stadt oder auch in Richtung Spital einschlagen. Dies ist momentan nicht möglich: Wegen der Baustelle muss man um den Lift herum gehen. Das…

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Gestern Abend auf der Heimfahrt sah ich einmal mehr die Berge am Horizont. Es war recht dunstig , deshalb erschienen sie auch nicht sehr klar. Zwischen dem Tunnelausgang beim Bahnhof Stettbach und dem Beginn der Schallschutzwände bei Brüttisellen war dennoch der Säntis in der Ferne zu sehen. Er erschien als weisser Monolith im Zwielicht. Dies dauerte nur einen Moment, und bis ich beim iPhone die Foto-Funktion eingestellt hatte, war er hinter der Schallschutzwand verschwunden. Nur der Mürtschenstock war noch zu…

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