Am letzten Samstag wurde in Winterthur gross gefeiert: Die Leonie-Moser-Brücke wurde eingeweiht. Diese verbindet die Stadtteile Grüze und Neu-Hegi. Wie ich das verstehe, ist die Brücke nur für Stadtbusse und Fussgänger gedacht. Der Bahnhof Grüze erhält einen Bus-Anschluss und wird zum zweitwichtigsten Bahnhof in Winterthur. Etwas grossspurig, denn andere nennenswerte Bahnhöfe gibt es neben dem Hauptbahnhof praktisch keine: Töss und Wülflingen mit je zwei Zügen stündlich in beide Richtungen, Seen deren drei, Oberwinterthur auch nicht mehr. Und Hegi – lassen wir das …
Grüze erhält nun neben den Anschlüssen Richtung Wil (2x stündlich) und Seen-Tösstal (2-, respektive 3x stündlich) also auch einen Bus-Anschluss. Allerhand!
Leonie Moser, die Namensgeberin der Brücke, war übrigens eine Röntgenschwester mit einem sehr bewegten und interessanten Leben.
Und – weil man sich damals noch nicht so gut schützte, wenn man röntgte – einem strahlenden Tod …

