Die Tösstalstrasse in Richtung Rikon wird saniert. Deshalb sind einzelne – wechselnde – Teile der Strecke mit Ampeln versehen. Dort kann man wechselseitig in beide Richtungen fahren. Zu Spitzenzeiten gab es auf der kurzen Strecke drei solcher Abschnitte.
Am Sonntag standen die Ampeln quer neben den Strassen: Eine unterhalb des Einstichs der Stationsstrasse von Zell her, eine oberhalb dieses Einstichs und eine an der Stationsstrasse. Offenbar würde also der Verkehr Tösstal-abwärts und -aufwärts sowie jener von und nach Zell geregelt werden. Momentan konnte man noch daneben stehen und sehen, wie die Ampel von Orange-blinkend (dort, wo normalerweise Grün ist; warum eigentlich?) über Orange zur Rot und dann wieder zu Orange-blinkend sprang.
Quer gestellt waren die Ampeln wohl, weil sie noch keine Wirkung haben sollten. Die Autos konnten noch ungehindert durchfahren. Gebraucht werden würden sie ja erst ab Montag, wenn die Bauerei losginge. Wieso liefen sie jedoch schon?
Hatte man Angst, sie würden sonst vergessen, was sie tun sollten?

