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40 Jahre! 40 Jahre ist es her, seit ich Schokoladenkäfer verkauft habe: Jedes Jahr zogen wir los mit Schachteln voll dieser Köstlichkeiten: Von Haus zu Haus, von Tür zu Tür ging es, jeder in einem Rayon. „Grüezi, chaufed Si Schoggichäferli? Es isch für en guete Zwäck.“ Ich war überrascht, als ich gestern drei Oberstufenschüler antraf, die im Laufschritt mit drei Boxen voller Käfer unterwegs waren. Mir war klar: So einen wollte ich ihnen abkaufen. Dass ich ihn mir jedoch durch…

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Das war doch abenteuerlich, was die Stimme letzten Freitagabend aus dem Lautsprecher verkündete: „Der Bahnbetrieb in ZH Stadelhofen ist beeinträchtigt. Grund dafür ist ein Polizeieinsatz. Dauer der Störung unbekannt“. Verschiedene Umleitungen und auch Zugsausfälle wurden bekanntgegeben. Da schien etwas Grösseres im Gange zu sein. Später wurde klar, worum es gegangen war: Ein Schmuckdieb hatte sich in eine S-Bahn geflüchtet und wurde von einer „bis auf die Zähne bewaffneten“ Sondereinheit (mit solch markigen Worten beschrieb die Boulevard-Presse das Ganze) dingfest gemacht.…

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Am Mittwochabend begegnete ich in Zürich einem alten Tram, das offenbar auf seine Passagiere wartete. Es handelte sich dabei um einen Wagen der Linie 6, die vor langer Zeit – man konnte es lesen – zwischen Hauptbahnhof und Zoo verkehrte. Jetzt war es als Extrafahrt gebucht, wahrscheinlich würde es irgendwo im flachen Teil von Zürichs Innenstadt verkehren. So alt das Tram ist: Es gab früher, vor der Elektrifizierung, schon Trams. Mein Vater hat mir, als ich ein Junge war, mehrmals…

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Wenn ich in Zürichs Altstadt meine liebste Gasse, meinen Lieblingsweg erküren müsste, so wäre wohl der Rennweg ziemlich weit oben in der Liste. Wenn man von der Bahnhofstrasse dort einbiegt, ändert sich die Ambiance, und alles wird gefühlt leiser und weniger hektisch. Als ich gestern Abend dort war, um in einem Laden etwas einzukaufen, war es bereits dunkel, die Strasse beleuchtet durch die Schaufenster und die Strassenlampen, die in der Mitte der Strasse zwischen den Häusern hängen. Die Strassenlampen schienen…

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Nachdem ich mich gestern recht bitter über den angebrochenen Monat geäussert habe, möchte ich hier klarstellen: Gar so schlimm scheint es am Morgen nicht immer zu sein. Vielmehr kommt es wohl zum Teil auf die Optik an, mit der man das Ganze betrachtet. Wenn es regnet und die Wolken tief hängen – dabei bleibe ich – , hasse ich den November. Wenn jedoch die Blätter der Bäume am Strassenrand bunt leuchten und ich trocken zum Bahnhof gelange, bin ich ein…

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Seit Sonntag gilt in der Schweizwieder die Mitteleuropäische Zeit. In Abgrenzung zur Mitteleuropäischen Sommerzeit heisst sie auch „Normalzeit“, aber korrekterweise auf keinen Fall „Winterzeit“. Egal, ich bin wohl der Einzige, der sich über solche sprachliche Unsauberkeiten aufregen kann. Jedenfalls wird es abends jetzt wieder früher dunkel, und am Morgen können wir im Vergleich eine Stunde länger liegen bleiben. Es ist dann auch merklich heller, die Vögelchen pfeifen munter ihre Liedelein von den Bäumen, die liebe Sonne prangt schon prächtig am…

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Gestern wollten wir einen maskenfreien Tag haben. Das hiess, kein öV und auch öffentliche Gebäude, und Restaurants wollten wir meiden. Dies konnte uns gut gelingen: Dank der verschiedenen technischen Hilfsmittel, die seit Beginn der Covid19-Zeit eingeführt worden waren, konnten wir zumindest passiv am Gottesdienst teilnehmen. Dies ist bei Weitem nicht das Gleiche, wie wenn man vor Ort mitfeiert, aber zur Not tut es das auch. Wir wagten uns am Nachmittag für eine Runde nach draussen, bewehrt mit dickem Pullover und…

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Die Aussicht wollte verdient sein, die wir letzten Sonntag hatten: Von Gibswil wanderten wir hoch zum Bachtel. Für einige mag das nach einem Spaziergang tönen, aber obwohl wir nur rund eineinhalb Stunden unterwegs waren, setzten mir vor allem die Treppenstufen zu, die immer wieder zu bewältigen waren: Keine war gleich wie die andere. Vor allem zu Beginn waren die Tritte sehr hoch, später waren die Höhen und vor allem auch die Tiefen ziemlich variabel. Nach einer Verschnaufspause auf dem Bachtel…

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Schon lange war es her, seit wir zum letzten Mal das Matterhorn gesehen hatten. Deshalb liessen wir es uns letzte Woche nicht nehmen, mit dem Zug nicht nur die halbe, sondern praktisch die ganze Schweiz zu durchqueren, um nach Zermatt zu gelangen. Wie Touristen – und das waren wir ja definitiv – zog es uns zum Berg hin. Nachdem wir schon im Zug die Bergspitze gesehen hatten, folgten wir der erstbesten Strasse in jene Richtung, um ein bisschen ernüchtert festzustellen:…

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