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Es gibt Situationen, die man besser einfach geniesst, als dass man sie festzuhalten versucht. Sie sind viel zu schnell vergangen, und meist reicht die Ausrüstung ja doch nicht, um etwas Gescheites daraus zu machen. So ging es mir heute Morgen mit dem Vollmond, der sich anschickte im Nebel und hinter dem Wald zu versinken: Die Krater und die Spiele zwischen Licht und Schatten waren von Auge gut wahrnehmbar. Unser Trabant zeigte sich von seiner besten Seite. Auf der Foto, na…

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Sie nimmt Gestalt an, die Unterführung. 17 Meter breit soll sie werden, mit Läden und Liften und so. Darüber habe ich schon berichtet. Gestern konnte ich jedoch abends einen Blick in die Tiefe erhaschen: Da wird emsig gearbeitet, offenbar auch ausserhalb der normalen Arbeitszeiten. Die müssen ja aber auch auf Termin fertig werden: Am 10. Dezember oder so geht die Unterführung auf, und bis dahin gibt es wohl schon noch das Eine und Andere zu tun. Ich bin gespannt auf…

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Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Masken langsam satt habe? Stimmt, eine rhetorische Frage. Natürlich habe ich. Ich bin froh um jeden Ort, wo ich ohne Maske durchkomme. Schlimm jedoch finde ich, was mit einigen der gebrauchten Masken passiert: Sie landen auf der Strasse oder irgendwo sonst auf dem Boden. Einen Wunsch zur Eindämmung des Litterings hätte ich angesichts des wieder mal überquellenden Abfallkübels bei uns am Bahnhof: Liebe SBB, bitte leert die Abfalleimer auf den Perrons in…

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Wenn ich an unserem Bahnhof beim vorderen Zugangsweg warte, treffe ich die vorderste Tür des Thurbos meist recht gut. An irgendeinem Signal oder einer Tafel werden sich die Lokführer wahrscheinlich orientieren können. Es ist mir deshalb ein Leichtes, direkt einzusteigen, allenfalls mit einem kleinen Schwenker nach links oder rechts. Manchmal, selten, kommt es jedoch vor, dass der Lokführer sein Gefährt erst am Ende des Perrons, gut zehn Meter weiter vorn, zum Stillstand bringt. Alle Passagiere, die einsteigen wollen, müssen sich…

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Über Nacht muss es geregnet haben. Jedenfalls war die Strasse heute Morgen nass, und auch Bäume und Wiesen glänzten im Licht der Strassenlaternen. Wann und wie lange, erschloss sich mir nicht, jedoch hatte es bereits gestern tagsüber schon etwas geregnet – schwach, aber immerhin. Dies hier liess aber auf stärkere und ausgiebigere Regenschauer schliessen. Der trockene Parkpkatz an meiner Strecke liess den Schluss zu, dass dort ein grosses Auto – vielleicht ein Lieferwagen gar – während der ganzen Zeit gestanden…

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Wie mit der spitzen Schere geschnitten sah es aus: Bäume, Häuser und ganze Waldstücke zeichneten sich schwarz ab von dem dunkler werdenden Himmel, der grad noch so von letzten Sonnenstrahlen erhellt wurde. Im Hintergrund zeichnete sich – etwas heller, aber nicht minder scharf – der Cholfirst ab. Eine wunderschöne Abendstimmung, die sich mir gestern Abend im Postauto zwischen Neftenbach und Buch am Irchel präsentierte! Ob die Leute, die da oben leben, solche Momente wohl jeweils auch mitbekommen?

Schon lange war es nicht mehr passiert, aber gestern war es wieder so weit: Unsere S23 konnte nicht via Stadelhofen nach Zürich HB fahren, sondern musste nach Dietlikon den Umweg über Wallisellen und Örlikon nehmen. Weshalb, hörte ich nicht genau, weil ich die Kopfhörer in den entscheidenden Momenten nicht auszog. Es musste jedoch irgendetwas Kurzfristiges zwischen Stettbach und Stadelhofen los gewesen sein. Egal: Ändern konnte ich es ja doch nicht. Es bescherte mir einfach wieder mal eine andere Perspektive auf…

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In meiner Erinnerung waren früher an der Zürcher Bahnhofstrasse vor allem grosse Warenhäuser präsent: Globus, Oskar Weber (später Vilan und zum Schluss Manor), St. Annahof (Coop City), etwas zurückversetzt Jelmoli. Irgendwo gab es wohl noch einen ABM und eine EPA, keine Ahnung mehr, wo. Nicht zu vergessen – zwar kein Warenhaus im engeren Sinnq, aber für Kinder ebenso zentral – der Franz Carl Weber. Einige der Läden (Jelmoli, Globus und St. Annahof) sind heute noch dort, FCW ist umgezogen, EPA…

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40 Jahre! 40 Jahre ist es her, seit ich Schokoladenkäfer verkauft habe: Jedes Jahr zogen wir los mit Schachteln voll dieser Köstlichkeiten: Von Haus zu Haus, von Tür zu Tür ging es, jeder in einem Rayon. „Grüezi, chaufed Si Schoggichäferli? Es isch für en guete Zwäck.“ Ich war überrascht, als ich gestern drei Oberstufenschüler antraf, die im Laufschritt mit drei Boxen voller Käfer unterwegs waren. Mir war klar: So einen wollte ich ihnen abkaufen. Dass ich ihn mir jedoch durch…

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Das war doch abenteuerlich, was die Stimme letzten Freitagabend aus dem Lautsprecher verkündete: „Der Bahnbetrieb in ZH Stadelhofen ist beeinträchtigt. Grund dafür ist ein Polizeieinsatz. Dauer der Störung unbekannt“. Verschiedene Umleitungen und auch Zugsausfälle wurden bekanntgegeben. Da schien etwas Grösseres im Gange zu sein. Später wurde klar, worum es gegangen war: Ein Schmuckdieb hatte sich in eine S-Bahn geflüchtet und wurde von einer „bis auf die Zähne bewaffneten“ Sondereinheit (mit solch markigen Worten beschrieb die Boulevard-Presse das Ganze) dingfest gemacht.…

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