Hätte mir jemand heute Morgen gesagt, dass ich beim Verlassen des Hauses von Schneeflocken begrüsst werden würde, so hätte ich ihm einen schlechten 1.-Aprilscherz unterstellt. Davon, dass es heute schneien würde, hatte ich wirklich noch nichts mitbekommen.
Es war jedoch so: Was mir entgegenkam, waren nicht etwa Regentropfen, die – mit Schnee vermischt – einen weissen Brei ergeben hätten. Nein, es waren richtige Schnee-Fetzen, die da durch die Gegend tanzten. Es war denn auch alles weiss rundherum: Bäume, Wiesen und Dächer. Nur die Strassen nicht: Der Asphalt war schon zu warm geworden in den letzten Tagen, und deshalb zogen sie sich wie schwarze Bänder durch die Gegend.
Nun – auch wenn ich den Winter ja wirklich mag, dürfte er sich nun doch gerne verabschieden …

