In Hochdeutsch tönt das etwas holprig, was viele Schweizer Kinder immer wieder gerne tun: „Züüg luege“. Dabei setzen oder stellen sie sich neben das Gleisfeld – in Winterthur etwa beim Roten Turm – und beobachten die ein- und ausfahrenden Züge. Wobei „beobachten“ teilweise ziemlich hoch gegriffen ist: Sie schauen ihnen zu, winken – und, wenn sie durch eine kundige Person begleitet werden, lernen die verschiedenen Zugstypen kennen.
Ich bin da etwas einfacher gestrickt: Wir sehen von unserem Esszimmer und Balkon aus die Tösstal-Linie. Das Grösste ist für mich beim „Zug luege“ momentan halt immer noch der „Flirt Evo-Thurbo“.
Und wenn ich selbst damit – wie am Samstag gechehen – in Richtung Winterthur und zurück ins Tösstal fahren kann, ist dies das Grösste für mich. Und erst noch:
Zug luege und Filmli ufnää …
