Author Archives: Peter Haslebacher

Am 1. August wiederum hatten wir keine allzu grossen Sprünge vor: Das Wetter war einmal mehr zu unsicher. Stattdessen holte ich bei der Bäckerei Not Clalüna den vorgängig bestellten 1.-August-Weggen ab – eine Tradition, die wir schon lange pflegen. Dieses Jahr zum ersten Mal wurde in Sent ein Dorfmarkt auf dem Plaz abgehalten. Künstler, Kunsthandwerker und Boutiquen aus der Region boten an mehreren Ständen ihre Waren feil: Ein Sammelsurium aus Geschirr, Schnitzereien, Karten, Stricksachen und vielem mehr – sogar Forellen…

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Begonnen hatten unsere Ferien kühl, feucht und angesichts dessen auch ziemlich entspannt. Bei Regenwetter blieben wir gerne in der Ferienwohnung und genossen das „Herunterfahren“, „die Seele baumeln lassen“ und lasen etwas. Nichtsdestotrotz genossen wir es, als wir am Mittwoch – nach einem Spaziergang von Motta Naluns nach Prui am Dienstag – unsere erste „richtige“ Wanderung machen konnten. Von Tarasp ging es zuerst steil hoch, dann relativ flach in Richtung Lai Nair, auf Stegen über das Moor am Seeufer und anschliessend…

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So standen wir also am Samstag zum zweiten Mal innert weniger Tage an der Reception und erkundigten uns nach dem Frühstück. Diesmal wies uns die Leiterin der Reception – ebenfalls eine sehr sympathische Frau – den Weg. Wir fänden das Frühstücksbuffet im Restaurant; es herrschte freie Platzwahl. Bezahlen könnten wir später. Wir wählten einen schönen Tisch auf der Terrasse mit Bergsicht. Anschliessend liessen wir uns durch das Buffet inspirieren. Dieses liess keine Wünsche offen. Angefangen bei unzähligen Käsesorten über diverse…

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“Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“. So dichtete Matthias Claudius bereits im 18. Jahrhundert. Mir geht es nicht anders … Von meiner Frau hatte ich zum Geburtstag nebst anderen tollen Dingen einen Gutschein für ein Frühstück im Engadin erhalten. Diesen planten wir ganz zum Schluss unserer Sommerferien, also vergangenen Samstag, einzusetzen. Da ich noch immer etwas überwältigt bin vom Erlebten, beginne ich mit diesem Erlebnis, am Schluss unserer Ferienreise. An der Hauptstrasse von Scuol, der Stradun,…

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In einer Ecke der Ladenzeile im unterirdischen Shopping im Bahnhof Stadelhofen hat es einen Popup-Store. Was auf diesen gefühlt zehn Quadratmetern zuvor verkauft wurde, weiss ich grad nicht mehr, aber bis letzte Woche war schon während einiger Monate „Soeder“ da eingemietet. Soeder, das ist eine Schweizer – ja, Zürcher – Firma, die hochwertige (und, na ja, seien wir ehrlich: hochpreisige) Seife, Shampoos, Body Lotions und Desinfektionsmittel herstellt. Abgefüllt werden die meisten dieser Produkte in braun-durchsichtige Flaschen (aus Glas?), was dem…

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Bei unserem Bahnhof – ich habe darüber geschrieben – hat es Bauvisiere, ein Holzgerüst, für einen kleinen Unterstand oder so etwas, jedenfalls etwas unbedeutend Kleines. Diese Visiere stehen seit mehreren Monaten da, ohne dass etwas gelaufen wäre. Das heisst, doch: Auf der ehemaligen Güterrampe wurden irgendwann einmal zwei Baucontainer und ein Dieselgenerator deponiert, ein klares Indiz dafür, dass da bald etwas ginge. Jedoch: So viel Infrastruktur für ein einziges kleines Häuschen schien mir beim näheren Hinsehen doch etwas gar übertrieben.…

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Am letzten Sonntag sah ich ihn tatsächlich: den EuroCity aus München, der um 16:03 nach Zürich weiterfahren sollte. Wie üblich war eine Verspätungsmeldung durchgegeben worden, wie üblich belief sich die Verspätung auf „ungefähr 30 Minuten“, und wie üblich war der Grund dafür „ein Ereignis in Deutschland“. Wie üblich fragte ich mich, ob denn dieses Ereignis nicht fix in den Fahrplan eingeplant werden könnte – es ist ja gefühlt regelmässig und nicht akut, einmalig auftretend. Jedenfalls sass ich in der S26…

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Nach der Masoalahalle zog es mich zu den Elefanten. Bei meinem letzten Zoobesuch hatte sich der Elefantenknabe Zali immer ganz zuhinterst, teilweise verdeckt hinter den Bäumen, aufgehalten. Richtig gute Fotos konnte ich so nicht schiessen. Dies wollte ich nun anders machen. So schaute ich nach, ob denn die Elefanten nun von vorne – von der offiziell „besten“ Seite her – zu sehen wären. Tatsächlich: Zali rennend, Zali stehend, Zali säugend, Zali fressend, Zali verschwindend, Zali wieder auftauchend, … An Sujets…

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Ich hatte Ende Juni schon über die Aktion des Getränkeherstellers mit dem dunkelbraunen Getränk in der charakterischen Flasche geschrieben. Dabei hatte ich erwähnt, dass momentan auf den Banderolen der Slogan „Share a (Markenname) with <irgendeinName>“ abgedruckt sei. Dieser Post war kommentarlos gelöscht worden – vielleicht, weil jemand dagegen opponiert hatte – vielleicht der Getränkehersteller. Jedenfalls habe ich den Text heute Vormittag nochmals veröffentlicht. Damals, im besagten Post, hatte ich auch geschrieben, dass ich eine Flasche mit meinem Namen auf jeden…

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Letzte Woche war ich wieder im Zoo: nicht lange, aber intensiv. Mit der Jahreskarte klappt das ja gut. Diesmal nahm ich den Nebeneingang, direkt in die Masoalahalle. Ich wollte der Halle noch mehr Tiere abtrotzen als jene Geckos und Vögel, die ich beim letzten Besuch gesehen hatte. Dabei – das war klar – bliebe ich am Boden (bei 27°C) und würde nicht auf dem Baumwipfelpfad (bei 40°C) wandeln. Da, wo die Leute stehen bleiben, gibt es etwas zu sehen, sagt…

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