Author Archives: Peter Haslebacher

Tattoos – wer hier schon länger mitliest, weiss es – mag ich sehr gern. Nicht die gestochenen, selbstverständlich, sondern die mit Musik. Ob in Zürich, Edinburgh (das ultimative Higlight!) oder in Basel: Der Mix aus internationaler Militärmusik, Highland Dancers und Dudelsack-Formationen – Pipes and Drums – gefällt mir ausserordentlich. Gerade deshalb – und auch, weil ich zwischendurch gerne etwas mit ihm unternehme (und ich den Eintritt von ihm zu Weihnachten erhalten hatte) – besuchte ich am Freitag die Premiere des…

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Üblicherweise sind am Bahnhof normal grosse Velos – mit oder ohne Motor – abgestellt. Mal sind sie in besserem, mal in schlechterem Zustand. Die allermeisten angebunden oder zumindest abgeschlossen. Am Sonntagmorgen jedoch stand da ein kleines Velo mit Stützrädern, fein säuberlich an der Verstrebung des Velounterstandes angebunden, und wartete geduldig auf seinen Eigentümer. Ob dieser wohl noch nicht vom Ausgang am Samstag zurückgekehrt war? 😉

Letzte Woche noch musste man sich sehr genau überlegen, was man anziehen wollte: Möglichst dünn, möglichst wenig war die Devise. Kurze oder knapp übers Knie reichende Hose, Wanderhemd oder Funktions-Shirt, leichte Schuhe. War es letzte Woche mit Temperaturen von teils über 36°C überdurchschnittlich warm, so ist es jetzt mit tagsüber rund 20°C für diese Jahreszeit untypisch kühl. Zudem regnete es gestern wie aus Kübeln. Aber etwas sei ja typisch für uns Schweizer: Egal, wie das Wetter grad ist – schimpfen…

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Dass es sich bei der Blume, die ich neben unserem Haus entdeckt hatte, um eine normale Pusteblume – einen verblühten Löwenzahn – handelte, zog ich nicht wirklich in Betracht. Dafür schien mir das Ganze zu strohig, zu stabil auch. Die Kugel, die ich da vor mir hatte, war sicher 1.5 mal so gross, als ich dies in Erinnerung hatte. Sei‘s drum: Im fahlen Abendlicht wirkte die Kugel in ihrer Kargheit besonders schön. So schön, dass ich kurzerhand nach Hause lief,…

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Etwa zehn Meter vom Eingang unserer Schule entfernt sass am Montag eine Katze. Eine rot-weisse Katze. Ein Kater vielleicht, ich weiss es nicht. Möglich. Diese Katze jedenfalls, sie sass vor einem Gebüsch und schaute ganz gebannt zwischen den Blättern und Ästen hindurch auf etwas, was sie da entdeckt hatte. Einzig der Schwanz, er zuckte. Sonst bewegte sich nichts. Sie hatte nur Augen dafür, was sie da beobachtete. Als ich später nochmals da vorbei kam, hatte sich nicht viel verändert. Ausser,…

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Das Zentrum Rämismühle hat den Slogan „Leben im Zentrum“: Jung und Alt leben auf dem Gelände, das unter anderem – und ja, schon vor allem – aus Alters- und Pflegeheim und Alterswohnungen besteht, aber auch einige „normale“ Wohnungen, zwei grosse Spielplätze und verschiendene Tier-Familien beherbergt. Gerade während Wochenenden und in den Ferien sind die Spielplätze sehr belebt. Letzte Woche wuselte es zum Teil noch mehr: Die Primarschule Zell führte eine Zirkus-Projektwoche mit dem Circolino Pipistrello durch. Wie das alles ablief…

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Am letzten Mittwoch hatte ich in Winterthur einen Zwischenstopp gemacht. Als ich weiterfahren wollte, erfuhr ich jedoch, dass zwischen Rikon und Turbenthal wegen eines Gleisschadens keine Züge führen. Meine S11 fuhr nur bis Sennhof-Kyburg. Der Lokführer gab über den Lautsprecher kurz vor dieser Endstation zwei scheinbar widersprüchliche Meldungen durch: „Steigen Sie um auf die S26 um 18:24 auf Gleis 1“ und „Die Fahrdienstleitung hat einen ersten Ersatzbus auf 18:20 angekündigt“. 18:20 war eher (ja, das ist die Steigerungsform von „bald“),…

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Coca-Cola hat momentan eine raffinierte Art, auf sich und seine Produkte aufmerksam zu machen: Alle Flaschen und Büchsen sind mit einem Vornamen versehen. Der durch den Markennamen, den Vornamen und etwas Beigemüse entstandene Slogan lautet dann entsprechend zum Beispiel in etwa „Share a Classic Coca-Cola with Maria“. So habe ich unter anderem schon Coca-Cola mit den Vornamen Kevin, Anja, Thomas, Sabrina und Nicole gesehen oder getrunken. Welchen Namen ich jedoch noch nicht entdeckt habe und sonst unbedingt kaufen müsste: Peter…

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Zwischen der Bahnlinie und der Tösstalstrasse hat es eine Wiese. Und selbstverständlich muss eine solche Wiese auch gepflegt werden. So war es nicht verwunderlich, dass gestern Morgen ein breiter Streifen ebendieser Wiese frisch abgemäht war. Was mir jedoch sehr gut gefiel, war der grosse Heuballen, der da nach getaner Arbeit zum Abtransport liegen gelassen worden war. Ob man das Ding überhaupt „Ballen“ nennt, oder wie es heisst, wenn Heu in einer Art Netz wie ein grosses Rad gepresst wird, weiss…

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Letzten Freitag nahm ich frei und fuhr ins Aargau, um nochmals in aller Ruhe Eisvögel zu beobachten. Ich hatte einen Slot „Hide exklusiv“ gebucht: Mit einem anderen Fotografen und seiner Frau – ebenfalls mit einem grossen Fotoapparat bewaffnet – konnte ich einen ganzen Morgen ungestört in der Beobachtungshütte verbringen und die Eisvögel beobachten, die sich da vor unseren Augen tummelten. Sie waren an der zweiten Brut, und die kleinen Vögel – nennt man Eisvogel-Babies auch Küken? – waren vor zwei…

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