Author Archives: Peter Haslebacher

In Filisur stiegen wir um, auf den Zug in Richtung Chur. Diese Züge – die „Alvra“-Kompositionen – sind wohl irgendwie speziell: Sie tragen den rätoromanischen Namen des Flusses, dessen Tal sie durchfahren, der Albula. Rein äusserlich speziell ist auch das grosse Velo-Abteil und – ich habe das sonst noch nie gesehen – das Foto-Abteil, wo man ans Fenster stehen, dieses öffnen und die herrliche Aussicht ohne störende Spiegelungen und ohne Verrenkungen machen zu müssen fotografieren kann.
Der Zug war voll. Dank einer grösseren griechischen Reisegruppe, die von St. Moritz kommend in Filisur ausgestiegen war, fanden wir jedoch trotzdem gut Platz: in einem zusätzlich angehängten alten Wagen.
Lieber in einem alten Wagen sitzen können, als in einem neuen Wagen stehen müssen …

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Weiter ging‘s ab Davos Platz, dem Landwasser entlang, nach Filisur. Eine schöne Strecke, auf der es sich lohnen würde, unterwegs auszusteigen und – zum Beispiel – den Wiesner Viadukt mit einem Zug drauf zu fotografieren. Wir jedoch, wir fuhren weiter.
Der Bahnhof Filisur – das habe ich schon mehrfach festgestellt – ist sehr speziell: Das Bahnhofsgebäude scheint teilweise total aus der Zeit gefallen zu sein. Ob man die klassische Einfassung der Bahnhofsuhren, die typischen Bahnhofsglocken, das grosse Thermometer oder das grosse Fenster mit dem Schalttafel für die Weichen dahinter anschaut: Alles scheint sehr altertümlich, und aber doch sehr gepflegt.
Da könnte ich durchaus länger verweilen!

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Mit Freunden unterwegs zu sein, ist schön. Wenn man diese Freunde vor vier Jahren – noch vor dem Lockdown – das letzte Mal gesehen hat, erst recht.
So machten wir uns also zwischen Weihnachten und Neujahr auf den Weg, mit Thurbo, SBB und RhB. Einerseits wollten wir in Davos etwas spazieren und essen, andererseits aber auch einfach die Freundschaft pflegen.
In Davos Dorf schlugen wir den Weg zurück zum Davosersee ein. Unser Etappenziel war das Hotel Seebüel, wo wir zu Mittag assen. Einmal mehr war das Essen sehr gut; es hatte sich gelohnt, da einzukehren. Die Aussicht über den See war schön. Dass sie nicht sogar zauberhaft war, war dem Umstand geschuldet, dass das Wetter nicht ganz zu 100 Prozent stimmte.
Weiter ging‘s auf unserem Gang rund um den See. Im Wald entdeckten wir einen Spielplatz, der von einem durch einen Sturm gefällten Baum arg havariert worden war. Hoffentlich wird er bald wieder repariert!
Ebenfalls dort begegneten uns Eichhörnchen, die nahe am Weg in den Bäumen herumturnten. Wahrscheinlich hätten sie gerne Nüsse oder sonst etwas zu knabbern gehabt.
Sie zu beobachten war ein Genuss!

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Zusammen mit Kollegen oder Freunden essen zu gehen, ist eine schöne Sache. Wenn man sich nur sporadisch sieht und austauschen kann, was seit dem letzten Mal passiert ist und wie es einem so geht, sowieso. So hatten wir eines Abends vor Weihnachten die Gelegenheit, zu viert essen zu gehen.
Das Restaurant hatte ich zuvor nicht gekannt: „Hans im Glück“ im Einkaufszentrum Rosenberg, ein Burgergrill mit verschiedensten Burgern auf veganer oder vegetarischer Basis, aber selbstverständlich auch solche mit Chicken- oder Beef-Patty.
Man konnte aus drei verschiedenen Brot-Sorten auslesen – jeder nach seinem Gusto. Da ich im Zweifelsfall einen Hamburger gut auch mal mit Messer und Gabel esse, Brot bei einem Burger allgemein überbewertet finde und sowieso nicht gerne schmutzige Hände habe, entschied ich mich für die vierte Variante: „brotlos“. Ein Burger-Fitnessteller sozusagen, mit viel Salat statt Brot.
Peter im Glück …

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Am Silvester feierten wir nicht bis in den frühen Morgen hinein, sondern gingen bald nach Mitternacht zu Bett. Dies nicht zuletzt, weil wir wussten, dass wir an Neujahr beizeiten aufstünden, um einen Ausflug mit dem Zug zu machen.
Ins Berner Oberland – ein Sehnsuchtsort von mir. (Wer jeweils mitliest, weiss: Unterdessen ist auch Edinburgh ein solcher.) Wenn ich das „Dreigestirn“ Eiger, Mönch und Jungfrau sehe, kommen Heimatgefühle auf.
Zwischen Bern und Interlaken kaufte ich im Speisewagen eine kleine Stärkung „to go“: einen Kaffee, eine Cola und etwas Schokolade. Was ich erhielt, waren jedoch nicht nur die bestellten Dinge, sondern auch ein Kärtchen mit den besten Wünschen zum neuen Jahr und je einen Schokokäfer für meine Frau und ich.
Danke, SBB-Restaurant, und allen ein gutes 2024!

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Heute war der Kammerchor der Kantonsschule Stadelhofen, „unser“ Kammerchor, einmal mehr am „Singing Christmas Tree“: Ein ganzer Baum voller Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler sang verschiedene Weihnachtslieder aller Welt. Dies tun sie regelmässig, jährlich: Der Baum wird jeden Tag mit einer anderen Gruppe „ausgestattet“, die da singt. Heilsarmee, grössere und kleinere Kinder, Teenager wie unser Kammerchor, etc.
Heute waren jedoch für den Chor besonders garstige Umstände: Es regnete wie aus Kübeln. Die Zuhörer harrten im Regen aus – und wurden dafür reich belohnt mit wunderschönem Gesang.
Wir konnten anschliessend heim, an die Wärme, ins Trockene.
Der Chor jedoch, er singt heute noch zwei weitere Male …

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Weihnachten rückt näher. Das merkt man an den beleuchteten und geschmückten Häusern, den Krippen und Adventskränzen in den Häusern, an den Auslagen in den Läden – und nicht zuletzt an den Konzerten.
Von einem Gospelkonzert habe ich bereits geschrieben; gestern war ein „Christmas Concert“ in Winterthur. Joël Goldenberger, ein junger Singer/Songwriter aus der Zentralschweiz, gab im „Bistro Sein“ in Winterthur Songs aus seiner eigenen Feder, sowie Weihnachtslieder zum Besten.
Als Konzert für die ganze Familie war es ausgeschrieben worden, und so durchmischt war auch das Publikum: Die jüngste Zuhörerin war ein vielleicht zwei- oder dreijähriges Mädchen, und die ältesten Anwesenden schätze ich auf etwa 80 Jahre.
Allen gefiel es, und allen mundete auch das vielfältige Essen, das man erwerben und geniessen konnte: Gemüsecrèmesuppe, Apéroplättchen und „Bistro Sein-Medley“ mit dreierlei Dessert waren nur ein kleiner Teil der reichhaltigen Event-Speisekarte.
Joël Goldenberger und das Bistro Sein (übrigens auch ohne Event eine gute Adresse mit sympathischer Bewirtung) passen gut zusammen; wir kommen wieder!

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In der Winterthurer Steinberggasse hat es drei grosse Brunnen. Diese sind über den Winter mit hölzernen Brettern zugedeckt.
Jeweils im Advent werden die Brunnen bevölkert: Auf dem mittleren finden Josef, Maria und das kleine Jesuskind Platz, die mit Ochs und Esel im Stall Platz gefunden haben. Auf dem zweiten Brunnen stehen die Hirten mit ihren Schafen und auf dem dritten die Könige mitsamt Kamel. Allesamt sind sie unterwegs, den neugeborenen König anzubeten.
Eine sehr würdige Darstellung der ganzen Szenerie, fast lebensgross und nur sehr grob aus Holz heraus gearbeitet – schlicht das weggeschnitzt, was da nicht hingehörte.
Eine der schöneren Krippendarstellungen, die ich kenne …

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Die meisten Schirme sind aussen gemustert, und von innen her sieht man das Muster einfach gespiegelt. Nicht so bei den Rainmap-Schirmen: Diese sind aussen neutral schwarz und entfalten ihre Besonderheiten von innen, für den Träger oder die Benutzerin des Schirms. Das Sujet ist von innen her aufgedruckt.
Es gibt Fotoschirme, solche mit Scherenschnittmotiven; sogar ein Lieder-Schirm ist im Angebot. Wie jedoch der Name schon sagt, machen vor allem Karten von verschiedenen Städten oder Gebieten den Grossteil der Sujets aus – „Maps“ halt.
Meinen absoluten Favoriten als Pendler habe ich am Samstagabend gesehen: Ein Schirm mit der offiziellen Netzkarte des ZVV! Das ist DER Schirm für einen Pendler zwischen Tösstal und Zürich!
Wer mir bei der Finanzierung eines solchen Schirms helfen möchte, darf sich gerne per PN oder Mail (Adresse auf der Website) an mich wenden – Follower, ZVV, Postauto, SBB, Rainmap: Ich bin gerne offen für kleinere und grössere Beträge und danke jetzt schon dafür.
Sollte wider Erwarten ein zu hoher Betrag zusammenkommen, ginge der Überschuss an die Heilsarmee.
In einem späteren Post werde ich über den Erfolg dieser Aktion berichten.

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Am Samstagabend waren wir mit Kollegen in Winterthur unterwegs. Das Ziel war, zuerst den Weihmachtsmarkt zu besuchen und anschliessend zusammen essen zu gehen.
Wir hatten extra genügend Zeit eingeplant, um den Weihnachtsmarkt ohne Stress besuchen und anschliessend pünktlich beim Restaurant eintreffen zu können. Schliesslich hatten wir uns eine grosse Auswahl an verschiedenen Ständen versprochen, an denen man die Auslagen betrachten und vielleicht sogar etwas kaufen konnte.
Stattdessen gab es Essens- und Getränkestände ohne Ende: Raclette, Öpfelchüechli, Glühwein und Marroni war man sich an einem Weihnachtsmarkt gewohnt, aber hier gab es zum Beispiel auch Fondue im Brot („Stangen-Fondue“), Momos und sogar Zuckerwatte, die von innen heraus blinkte.
Und Leute! Der Markt war regelrecht überlaufen. Allgemein, aber vor allem dort, wo man etwas essen und dabei an einem Tisch stehen konnte.
Am Rand des Weihnachtsmarktes sah man die Weihnachtsbeleuchtung in der Winterthurer Marktgasse. Diese gehört meines Erachtens zu den schönsten der Schweiz und verbreitet ganz unaufgeregt ihr warmes Sternenlicht.
Weihnachtslicht halt.

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