Author Archives: Peter Haslebacher

Am Donnerstag erkundete ich wieder die Gegend mit dem E-Bike. Auch mit Motor-Unterstützung muss man zwar je nach dem recht in die Pedale treten; bergauf im Gegenwind absteigen und stossen, wie ich dies mit meinem alten Expo.02-Velo wohl müsste, tue ich aber immerhin nicht. Gar wunderliche Namen haben einige Ortsteile in der Gegend: Zum Beispiel kam ich am Donnerstag in Itaslen vorbei. Nicht Haslen oder Islen, sondern Itaslen, wohl mit kurzem, betontem „I“. Speziell jedenfalls. Auch speziell ist das „Mitfahrbänkli“,…

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Als ich gestern um 06:52 am Bahnhof angekommen war, hatte dort noch die S26 Richtung Rüti gestanden, die um 06:32 hätte abfahren sollen. Die S11 Richtung Winterthur-Aarau war ganz ausgefallen. Das hiess also, dass die ganzen Passagiere ab Wila, die normalerweise die S11 nahmen, zusätzlich in meiner S26 mitführen: Eine unangenehme Vorstellung. Dass die S26 dann noch nur mit einer statt zwei Kompositionen kam, erhöhte den erwarteten Dichtestress. Im SBB-Jargon hiess es durch den Lautsprecher, der Zug verkehre in geänderter…

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Am Samstag waren wir zu einem Geburtstags-Apéro eingeladen. Eine Freundin von uns hatte vor einigen Tagen einen runden Geburtstag und wurde von ihrem Mann überrascht: Heimlich hatte er einige Leute aus verschiedenen Phasen ihres Lebens am Hallwylersee versammelt und zusammen mit den Töchtern ein kleines Fest im Rahmen einer Fahrt auf dem Hallwylersee, veranstaltet. Ein fröhliches Hallo gab es da, zwischen der Jubilarin und den anderen Anwesenden, aber auch unter den Gästen. Die Schifffahrt auf dem Hallwylersee war kurzweilig, entspannt…

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Normal – im Sinne von “der Norm entsprechend“ – ist das ja nicht: Letzthin erhielt ich einen Werbebrief, adressiert an “Mann Peter Haslebacher“. Wieso genau “Mann“ und nicht “Herr“ oder – grammatikalisch korrekt, da Akkusativ, “Herrn“? Irgendjemand muss es wohl mit der Emanzipation der Sprache etwas weit getrieben und das Gefühl gehabt haben, das sei ja das männliche Pendant zu “Frau“. So lange man jedoch auch im Alltag zum Beispiel von Herrn und Frau Haslebacher spricht, ist alles andere falsch.…

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Von Weitem ist er sichtbar und kann – zum Beispiel – neben der Stadtkirche, dem Sulzer-Hochhaus und dem Eschenberg-Turm als Wahrzeichen von Winterthur bezeichnet werden: Der rote Turm. Früher kannte man ihn als “Swisscom-Hochhaus“, heute sind im Turm und im dazu gehörigen Areal verschiedene Firmen und Organisationen vertreten – von einer Anwaltskanzlei über die ZHAW bis zu einem Radiosender. Kreti und Pleti halt. Über die Schönheit der Architektur lässt sich streiten; markant ist der Turm jedenfalls. Die Aussicht von da…

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Letzthin schaufelte ein Bagger ganz in der Nähe des Bahnhofs ein grosses Loch mitten in die Wiese. Wir überlegten uns, wozu dieses wohl dienen könnte, denn ein offensichtlicher Grund dafür war nicht auszumachen. Spasseshalber kam die Idee auf, dass da eine Velounterführung bis zur anderen Seite der Tösstalstrasse gebaut werde. Andere Mutmassungen wurden ebenso schnell verworfen, wie sie aufgestellt worden waren. Nun denn: Das Loch ist wieder zu, nur ein rechteckiger brauner Fleck erinnert noch daran, dass da mal etwas…

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Den Frühling mag ich sehr: Blumen spriessen, Blüten leuchten, Vögel jubilieren und tririlieren; die Natur erwacht. Ein untrügliches Zeichen, dass der Frühling da ist, sieht man auch anderswo: Die Gärtnereien sind voller Kundschaft, die Leute decken sich mit Gemüse- und Blumensetzlingen oder gar ganzen Pflanzenstauden ein. Dass sie die bisher da gewesenen Pflanzen ausreissen und der Grünabfuhr übergeben, ist nicht mehr als logisch. Nicht nur die Gärtnereien, sondern auch die Kompostanlagen haben Hochkonjunktur …

Es war ein ganz normaler Intercity. So, wie ich das aus der Distanz sehen konnte, ein Neigezug, ein ICN also. Seine Fahrt war offenbar am Freitagabend nach halb fünf Uhr unplanmässig in Winterthur zu Ende. Er musste sich noch mit Müh‘ und Not in den Bahnhof geschleppt haben, denn um gut 20 vor fährt normalerweise kein ICN in Winterthur HB ein. Auf alle Fälle war diesmal hier Schluss: Die Fahrgäste sollten – so hiess es – eine bestimmte S-Bahn nehmen,…

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Eine Tafel stand beim Eingang der Migros in Turbenthal, als ich letzten Samstag da einkaufen war. War das, was sie verhiess, gut oder nicht? “Hier entsteht etwas Neues“, stand da. Es wurde erklärt, dass man veränderten Einkaufsbedürfnissen gerecht werden wolle und deshalb einzelne Bereiche des Sortiments umgestalte. Das alles dargebracht durch eine – doch sehr gekünstelt – lächelnde Verkäuferin. Im Grunde genommen ist das ja nicht zwingend schlecht, sich anzupassen und mit der Zeit zu gehen. Hier jedoch bedeutete es…

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Vorgestern Abend lag in der Unterführung auf meinem Weg zum Bahnhof eine Blindschleiche. Sie war offenbar von dem Buschwerk oberhalb heruntergefallen. Ich konnte nicht anders als sie zu retten: Ich trug sie hoch und legte sie im Gestrüpp wieder ab. Leider hatte sie offenbar nichts gelernt und war gestern Morgen wieder da. Leider hatte ich da keine Zeit mehr, sie zu retten. Via Kanalisation dürfte sie jedoch – hoffentlich – wieder in Sicherheit gelangt sein. Blindschleichen fühlen sich übrigens nicht…

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