Author Archives: Peter Haslebacher

Was mich bei den – sagen wir mal – „halbschnellen“ SOB-Zügen, den kupferfarbenen halt, fasziniert, ist die Art, wie dem kleinen Hunger der Passagiere entgegengewirkt wird. Ein Speisewagen würde sich nicht lohnen, aber trotzdem sitzt man zum Beispiel zwischen Zürich und Chur nicht auf dem Trockenen: Etwa in der Mitte des Zuges sind zwei Automaten platziert. Der eine ist eine Art Selecta-Automat mit süssen und salzigen Snacks, sowie mit Softdrinks. Der andere Automat spendet Kaffee und Heissgetränke aller Art. Natürlich…

Read more

Auf den roten S-Bahn-Zügen der SOB ist jeweils auf dem vordersten und hintersten Wagen die Silhouette eines Berges oder eines Hügelzuges an der SOB-Strecke mit Name und Höhenangabe aufgemalt. Den Säntis habe ich glaub schon mal an einer Zugskomposition gesehen, die Hochalp und den Speer. Relativ bekannte Gipfel halt. An Ostern waren wir jedoch mit dem Zug “Chrüzberg“ unterwegs. Chrüzberg? Nie gehört. Keine Ahnung. Die Karte schweigt sich aus, beziehungsweise zeigt nur bedeutend weniger hohe Gipfel als der hier (2065…

Read more

An Ostern waren wir in der Ostschweiz unterwegs – selbstverständlich mit dem Zug. Dabei begegneten wir bereits im ersten Zug zwei Billettkontrolleurinnen. Nennt man die im Nahverkehr noch so? Ich meine, Kundenbetreuung ist das ja nicht wirklich, was die tun: Billette kontrollieren, Bussen verteilen. Ich habe nie begriffen, weshalb im Fernverkehr das Zugpersonal angeschrieben ist, also mit Name und Funktion gekennzeichnet ist, während in den S-Bahnen auf dem Täfelchen zur Identifikation nur eine Foto und eine Nummer prangen. Noch überraschter…

Read more

Gestern nutzte ich das schöne Wetter, um mit dem “Blitz“ eine Ausfahrt zu unternehmen: Via Turbenthal gelangte ich nach Bichelsee und Guntershausen, von dort weiter über Ettenhausen wieder über den Berg zurück ins Tösstal. Ich lernte so exotische Weiler kennen wie Heurüti und andere, deren Namen ich mir nicht merken konnte, bevor ich anschliessend über Oberschlatt und die Hand ins Girenbad gelangte. Dass ich in Heurüti praktisch in die Abflugschneise der A380 nach Dubai fuhr – sie also sozusagen kreuzte…

Read more

Eines der Highlights auf der Reise von Davos ins Unterland erlebt man nur, wenn man via Filisur, Thusis und Chur fährt. Nachdem der Zug mehr oder weniger gemütlich dem Landwasser entlang nach Filisur gefahren ist, heisst es umsteigen in den Zug Richtung Chur. Sehr eindrücklich ist jedesmal, was man anschliessend erlebt: Kurz nach Abfahrt des Zuges fährt er in einen Tunnel, um anschliessend direkt auf das berühmte Landwasser-Viadukt zu gelangen. Die schiere Höhe des Viadukts, die technische Meisterleistung des Baus…

Read more

Am Sonntag, bevor wir aus Davos wieder ins Unterland aufbrachen, wanderten wir noch rund um den Davosersee. Wobei dies grad aus zwei Gründen falsch ist: Eine Stunde auf einem gut befestigten, praktisch ebenen Weg gehen, ist nicht wirklich eine Wanderung, sondern ein Spaziergang. Zweitens war der See auch nicht wirklich da. Sehr weit unten war ein kümmerlicher Rest zu sehen, aber so, wie sich der Davosersee darstellte, ging er bestenfalls als Weiher durch. Das restliche Wasser klebte wohl irgendwo an…

Read more

In Davos feierten wir unseren 27. Hochzeitstag. Vor zwei Jahren war Lockdown, und letztes Jahr ergab sich auch keine Gelegenheit, um dieses Datum rum ein Wochenende wegzugehen. Ich weiss gar nicht mehr: Waren da die Hotels auch nur eingeschränkt offen? Wir genossen das feine Essen im Hotel Seebüel in Davos und waren positiv überrascht, dass auch Tröpfel auf der Getränkekarte steht. Es handelt sich dabei um ein hochstehendes alkoholfreies Getränk aus Trauben- und Apfelsaft, das man gut anstelle von Wein…

Read more

Wir waren am Samstag unterwegs mit dem Zug nach Davos. Der schnellste Weg führt von uns her das Tösstal auf- und das Jonatal abwärts, über den Damm nach Pfäffikon SZ und anschliessend wie gehabt via Landquart und Prättigau nach Davos. Merkwürdig jedoch: Seit wann wird der IR 35 – die Strecke von Zürich bis Chur – durch die SOB, die Südostbahn also, bedient? Und: Die Linie heisst “Aare – Linth“. Der zweite Teil des Namens ist klar: Der Zug fährt…

Read more

Sie waren ein Merkmal des Bahnhofs Winterthur, die Wartehäuschen auf den Perrons. Ganz aus grünem Metall gefertigt und rundum mit riesigen Fenstern versehen, standen sie da und gaben den Leuten warm, die auf ihren Zug warteten und den Zug nicht ertrugen. Jetzt sind sie weg. Niemand wird sich mehr auf den hölzernen Bänken ausruhen können, und wenn es zugig ist, müssen sie hoffen, dass der Zug bald kommt. Wobei: In der neuen Unterführung gibt es einen schön gestalteten Warteraum. Er…

Read more

Wer hätte das gedacht: Davos schlägt Rappi nach einem 0:3-Rückstand mit 4:3 und steht im Halbfinale! Oder, für jene, die nicht so Eishockey-affin sind, wie ich es gerade vorgebe zu sein: Der Hockeyclub Davos kehrt eine 0:3-Rückstand nach Matches, gewinnt die Best-of-7-Runde der Viertelsfinals gegen die SCRJ Lakers und steht im Halbfinal der Playoffs gegen den EV Zug! Nur noch (maximal) 14 Spiele bis zum Meistertitel! (Bild: Screenshot SRF 2)

790/1501