Author Archives: Peter Haslebacher

An den letzten beiden Samstagen tätigte ich den üblichen Wocheneinkauf in Turbenthal. Mein Weg führt mich jeweils der Töss entlang bis Turbenthal und anschliessend unter den Geleisen durch zur Migros. Beide Male konnte ich Enten zuschauen, die im ruhigen Wasser oberhalb einer Schwelle in der Töss badeten. Diesmal handelte es sich nicht um zehn oder zwanzig Enten wie auch schon, sondern es hatten sich gut dreissig Vögel versammelt: Männliche und weibliche Stockenten, aber auch andere Gattungen, die ich nicht benennen…

Read more

Letzten Dienstagabend wartete ich auf den Zug, wie immer. Wie so oft hatte er jedoch Verspätung. Ohne dass ich die Ansage hätte hören müssen, war mir klar, dass der Grund dafür ein Problem an einem anderen Zug sein musste: Einige Züge vor- und nachher waren ebenfalls verspätet. Die Anzahl Minuten, die die Verspätung betragen würde, wuchs von drei auf fünf Minuten an, bevor die Anzeige kurzzeitig geändert wurde. Jetzt hiess es “Bitte nicht einsteigen“. Kurz darauf fuhr ein Zug mit…

Read more

Imposant ist er auf jeden Fall: Der Feuerwehr-Zug der SBB. Er steht meistens auf einem Abstellgleis in Winterthur: Rot, wie halt ein Feuerwehrfahrzeug für mich nach wie vor auszusehen hat. Dazu ausgerüstet mit einem riesigen, silbernen Wassertank im vordersten Wagen. Wie viele Liter der wohl fasst? Die anderen beiden Wagen sehen aus, als wäre darin viel Material verstaut. Was, das entzieht sich meiner Kenntnis. Auf alle Fälle kommt das Gefährt so viel ich weiss, nicht nur zum Einsatz, wenn etwas…

Read more

Internet-Plattformen wie TripAdvisor mögen ja hilfreich sein: Gäste eines Hotels, Restaurants und Besucher einer Sehenswürdigkeit bewerten und beschreiben ihre Erfahrung und geben ihren Eindruck wieder. Dabei kommt es jedoch immer wieder mal vor, dass Leute übers Ziel hinausschiessen: Das Nordlicht wurde schon als „unspektakulär“, der Grand Canyon als „enttäuschend“ taxiert. Unser Hotel in Adelboden, das Hotel Alpina, erhielt fast ausschliesslich gute bis sehr gute Bewertungen. Jemand jedoch schrieb irgendwann einen Bericht, der übertitelt war mit „Diesem Hotel fehlt die Seele“.…

Read more

Neben der Vogellisi-Gondel gibt es bei der Bahn von Adelboden aufs Sillerenbühl auch andere spezielle Gondeln: Nikon-Gondeln mit einer aufgemalten Kamera von vorne und von hinten fahren rundherum, auch rote Famigros-Gondeln der Migros. Am coolsten jedoch fand ich die blau-grünen “Aus der Region – Für die Region“-Gondeln, die da ihre Kreise drehen. Inwendig ganz normale Gondeln, lassen sie in mir beim Anblick von aussen als Migros-Kind ein Heimatgefühl aufkommen. Speziell nur: In Adelboden gibt es keinen Migros. Aber die Gondeln…

Read more

Das Lied vom Vogellisi ist fast schon Allgemeingut: “Wänni nume wüsst, wo s Vogellisi wär, s Vogellisi chunnt vo Adelbode her. Adelbode liit im Berner Oberland. S Berner Oberland isch schön.“ Bei jedem Skirennen in Adelboden läuft dieses Lied, bei Festen und Partys auch, und im volkstümlichen Bereich sowieso. Jetzt hat Vogellisi auch eine Geschichte und ein Gesicht erhalten: Es gibt ein Märchen, ein Theater und ein Musical. Verschiedene – stehende und sitzende – hölzerne Vogellisi-Figuren bevölkern Adelboden zudem an…

Read more

Letzte Woche weilten meine Frau und ich für ein paar Tage im Hotel Alpina in Adelboden. Das „Ferien- und Familienhotel“ (Eigendefinition Hotel Alpina) ist vergleichsweise günstig, mit dem öV dank Bushaltestelle vor dem Haus gut erreichbar, und bei schönem Wetter hat man eine wunderschöne Aussicht Richtung Dorf, Chuenisbergli und – vor allem auch – Wildstrubel. Leider sahen wir diesen nur Anfang Woche so richtig gut, weil das Wetter sich nicht so wirklich zum Positiven entwickelte. Nun denn: Wir wollten uns…

Read more

Da sass er: Ein Mann gesetzteren Alters, und las. Las in einem offenbar spannenden Buch, das seine ganze Aufmerksamkeit zu erfordern schien. Jedenfalls schien er nicht wahrzunehmen, dass ich mich in sein Nachbarabteil setzte und den Kopf schüttelte. Der Mann konnte mich etwas nerven: Einerseits gehörte er zur Gruppe von Menschen, die ihre Maske nur „pro forma“ tragen, dabei jedoch ihre Nase keck oben herausschauen lassen. Andererseits hatte er den Rollkoffer vis-à-vis von sich auf den Sitz gestellt. Den Rollkoffer…

Read more

Er ist keinesfalls der höchste, aber sicher einer der markanteren Berge der Alpen: Der Spitzmeilen. Mit seiner verschneiten Kegelform und der Fels-Spitze, die fast ein wenig aussieht wie ein Mohrenkopf, ist er unverkennbar. Zu sehen ist der Spitzmeilen im Skigebiet Flumserberg von verschiedenen Orten her. Ganz prächtig anzuschauen jedoch war er letzten Freitag vom Maschgenkamm aus, wenn man den Blick von den Churfirsten löste und sich umdrehte. Da stand er im Gegenlicht, umgeben vom praktisch wolkenlosen, strahlend blauen Winterhimmel. Weil…

Read more

820/1501