Author Archives: Peter Haslebacher

Mitten in Winterthur stand am Sonntag ein fröhlicher Schneemann auf einer Sitzbank. Diejenigen, die ihn gebaut hatten, hatten ihm ein erfrischendes Lachen ins Gesicht gezaubert, und so war seine Fröhlichkeit wunderbar ansteckend. Wie er da so stand, schien es, als könnte er kein Wässerchen trüben. Auch ihm könne nichts etwas anhaben, so schien es. Leider ist es jedoch noch immer zu so etwas gekommen: Irgendjemand schubst den armen Kerl um, das Wetter wird wärmer und lässt ihn schmelzen, oder irgendein…

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Am 1. Januar – als alle, die etwas lange Silvester gefeiert hatten, noch ausschliefen – machten wir uns beizeiten auf den Weg. Unser Ziel war Motta Naluns im Unterengadin, oberhalb Scuol. Ein bisschen Schnee, dachten wir, wäre herrlich. Nicht mit den Skis, sondern zu Fuss, gemächlich, genüsslich. Oben angekommen, assen wir zu Mittag (den Wochenhit: Cordon bleu) und vertraten uns später die Füsse, auf dem Winterwanderweg – zusammen mit gefühlt Hunderten anderen. Der Schnee war auf Motta Naluns durchaus vorhanden;…

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… Sonne gefunden: Bei uns in den Niederungen ist momentan der Nebel die vorherrschende Wetterlage. Am Samstag, so posteten Bekannte auf WhatsApp und Instagram, gab es wahre Völkerwanderungen aufs Hörnli. Auch auf anderen Bergen und Hügeln wird es nicht anders gewesen sein. Am Sonntag nun, da war der Nebel zwar im Tösstal und in Winterthur morgens weg. Trotzdem wollten wir uns nicht darauf verlassen, dass es so bleiben würde, und wir fuhren mit dem Zug in Richtung Ostschweiz: Vielleicht wäre…

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Bei uns im Dorf lebt die Tradition der Adventsfenster: Jeden Tag im Advent schmückt jemand ein Fenster weihnachtlich, festlich oder winterlich – mit verschiedenen Techniken und in verschiedenen Grössen. Bei den meisten gibt es auch einen Apéro Letzen Freitag hat unsere Nachbarin die biblische Szene dargestellt, als die hochschwangere Maria und ihr Mann Josef vom Wirt abgewiesen wurden. Ich finde sie sehr schön umgesetzt! Im Wissen, dass Jesus kurz darauf in einem Stall geboren wurde und später zur Sühne für…

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Im Zoo Zürich ist ein junger Koala zur Welt gekommen. Bezüglich der Geburt von Koalas gehe ich nicht zu sehr ins Detail, aber nur so viel: Der Kleine war nach seiner wirklichen Geburt als bohnengrosses Tierlein schon länger in den Beutel seiner Mutter (ja, Koalas sind Beuteltiere) gekrabbelt, dort zu einem Koala-Baby herangewachsen und zeigt sich nun immer häufiger ausserhalb des Beutels. Zum grossen Teil ist der Kleine jedoch immer noch im warmen Beutel und trinkt bei Bedarf die Milch…

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Während der Adventszeit boomen die Verlosungen auf Social Media: Da und dort müssen Fragen beantwortet, Beiträge geliked und Personen markiert werden, um anschliessend in den (virtuellen oder physisch vorhandenen) Lostopf gelegt zu werden. Weil es so bequem ist und nebenher geht, mache ich da gerne mal mit. So zum Beispiel auch bei den Verlosungen an den Adventssonntagen von Natürli Zürioberland, ein Vertriebsgeschäft für Käse und Milchprodukte. Zu gewinnen gibt es jeweils ein Käse-Produkt wie ein Fondue-Täschli oder eine Raclette-Box. Sensationell…

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Letzten Mittwoch hatte ich die Gelegenheit, zusammen mit meiner Frau in Zürich Fondue zu essen. Nicht irgendwo in Zürich, nein, im Fonduetram. Wir gondelten quer durch die Stadt, vom Bellevue nach Örlikon und zurück und anschliessend nochmals zum Hauptbahnhof und zurück. Ich hatte diese Fahrt zum Geburtstag geschenkt erhalten – ein tolles Geschenk. Wir genossen das feine Fondue, die ungewohnte Aussicht und den freien Abend. Am Ende waren wir voll: Voll mit Fondue, voll mit Eindrücken. Nur voll gemeinsamer freier…

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Bei schönem Wetter – das habe ich schon mehrmals geschrieben – habe ich von meinem Arbeitsplatz aus eine herrliche Aussicht über die Stadt hinweg und auf den Üetliberg. Jetzt, im Winter, jedoch, da bleibt der Blick oft verwehrt – des Nebels wegen. Am Dienstag begann der Tag mit stockdichtem Nebel. Sowohl zu Hause, als auch in Zürich umfing uns diese Suppe. Plötzlich, nach dem Mittag, klarte es auf, die Sonne schien und der Himmel war blau. Der Nebel hatte sich…

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Am Samstag waren wir in St. Gallen, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen (nichts Besonderes; der Christkindlimärt nächsten Samstag ist um Welten schöner). Auch ein Brunch im „Drahtseilbähnli“ – einem Café/Bistro/Essensbijou – durfte nicht fehlen: Wer eine gute Adresse für einen absolut genialen Brunch sucht: Dort, am Gallusplatz, wird man definitiv fündig! Im Anschluss schlenderten wir durch die Stadt, besuchten Läden und ein Café. Plötzlich – am Strassenrand auf einem Parkplatz – stand da ein schwarzer Porsche 911 Turbo S. Über…

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Letzthin waren von unserem Küchenfenster aus einige pinkfarbene Elefanten zu sehen. Zusammen mit gelben Eseln, weissen Pferden und anderen Tieren standen sie auf einem Anhänger und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Das Gestänge, das auch auf dem Anhänger befestigt war, liess unschwer darauf schliessen, dass es sich hier um ein Karussell handelte, das solcherart zerlegt an seinen temporären Einsatzort gefahren werden würde. Das Karussell war so systematisch und platzsparend verstaut, dass man wohl zu recht den Eindruck erhielt,…

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