Category Archives: Persönliches

War es Pflichtgefühl, Interesse, oder lag mir der Früeligsmärt am Herzen? Wieso auch immer: Ich machte weiter und blieb dem Früeligsmärt-OK erhalten. Da dieses Jahr der 10. Markt stattfinden würde, wusste ich, dass dies ein guter Zeitpunkt zum Aufhören sein und es sich um meinen letzten Früeligsmärt handeln würde. Damals, als ich bewusst noch nicht aus dem OK austrat, sondern mich bereit erklärte, noch einmal mit anzupacken, ahnte ich noch nicht, dass ich bereits im November vor dem Markt wegziehen…

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Im Mai 2003, kurz nach dem zweiten Früeligsmärt Flaach, muss das gewesen sein, als mich eine Bekannte aus dem Dorf anfragte, ob ich Lust hätte, das OK des Flaacher Früeligsmärt zu ergänzen. Sie hatten Personalmangel und würden wieder jemanden brauchen, der die Lücke auf den Markt hin füllen würde, der 2005 stattfände. Ich sagte zu. Von Beginn weg zeichnete ich verantwortlich für Plakate, Flyers, Inserate, Fotos und Pressearbeit; als Team half man einander aus, und so schrieb ich zum Beispiel…

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Seit bald einem halben Jahr wohne ich nun im Tösstal. In dieser Zeit bin ich bereits gut 100 Mal mit dem Zug nach Zürich gependelt. Einiges hat sich geändert in dieser Zeit: Es ist morgens nicht mehr dunkel, wenn ich aus dem Haus gehe. Weihnachtsguetsli sind kein Thema, und auch die Häuser werden nicht dekoriert. Manches jedoch scheint ein Thema zu sein, das auch im Frühling andauert: Die Heizung zum Beispiel ist auch jetzt noch zu stark, die Taschen der…

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Vor 40 Jahren veranstaltete der Lehrer Markus Hottiger zum ersten Mal ein Lager, in dem Teenager aus der ganzen Deutschschweiz innert kürzester Zeit ein Programm – ich weiss nicht, ob das auch schon ein Musical war – einstudierten und dann auf Tournee gingen. Was klein begann, entwickelte sich zu einer grossen Organisation. Neben Teens- gibt es auch Junior-Camps für Kinder, Family-Camps und Sportcamps. Die internationale Arbeit, die sich daraus entwickelt hat, überblicke ich nicht wirklich. Das Muster ist gleich geblieben:…

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Hätte ich am Sonntag nicht die Aufgabe gehabt, bei uns in der Kirche den Beamer zu betreuen, so wäre ich wohl kaum bereits um 6 Uhr aufgestanden. Mir wäre ein Naturschauspiel entgangen, das sich frühmorgens bot: Die Sonne, die sich wohl noch hinter einem Hügel versteckte, tünchte den Himmel im Osten in die typischen rot-orange-gelb-Töne des Morgenrots. Ein herrlicher Anblick, zumal an Ostern. An diesem Sonntag gedenkt die christliche Welt bekanntlich nicht vor allem der Sschokohasen und der bemalten Eier,…

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Vor vielen Jahren, mein Sohn war damals höchstens in der Umterstufe, fuhr ich mit ihm an einem Samstag im September nach Bülach an ein Konzert von Andrew Bond. Bereits damals vermochte dieser Sänger scharenweise Kinder zu begeistern. Seine grössten Hits – darunter „Zimmetstärn hani gärn“ und „S gröschte Gschänk vode Wienacht“ sind heute Allgemeingut und werden wohl mancherorts in Schulen und Kinderzimmern gesungen. Andrew – er hat mir letzthin versichert, dass alle ihn duzen dürfen – sang damals ausschliesslich Lieder…

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Ok, dies ist in dreierlei Hinsicht etwas speziell: Ich schreibe erstens einen zweiten Post am selben Tag, beginne ihn zweitens nicht unterwegs, sondern in der Schule und werde drittens sehr persönlich. Aber dies ist bekanntlich mein eigener Blog, und da darf ich tun und lassen, was ich will … Wenn ich ein Telefon erhalte, dass ein Notfall eingetreten sei, wäge ich zuerst ab: Kann es wirklich so schlimm sein? Wie stark verschlimmert sich die Situation, wenn ich nicht gleich losrenne?…

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Zum Glück war ich heute wegen eines Termins in Winterthur eine halbe Stunde später dran als sonst: So habe ich miterlebt, wie die Sonne aufging. Im morgendlichen Dunst tauchte sie mit einem orangefarbenen Schein zwischen Hutzikon und Turbenthal hinter einem bewaldeten Hügel auf. Ich genoss den Augenblick einen kurzen Moment, bevor ich mich davon löste und mich auf den Weg machte. Etwas später erhaschte ich nochmals einen Blick durch einen Busch. Ein schöner Anblick, wie man sie allzu oft übersieht…

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Dass das Sechseläuten nicht (mehr) nur ein Fest für Privilegierte ist, die sich auf ihrem Zug durch die Stadt mit Blumen beschenken lassen und danach einen Schneemann auf dem Scheiterhaufen verbrennen, sieht man an verschiedenen Dingen: Es gibt Essensstände, man kann Ballons für die Kinder kaufen, und den Böögg kann man mittags aus der Nähe bestaunen. Vor allem aber auch darf das gemeine Volk , wenn die grosse Show fertig ist und die Zünfter weg sind, auf Feuern, die aus…

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Eigentlich wäre es ganz einfach gewesen: Ich hätte im Migros in Turbenthal das Nötigste eingekauft, das wir über das Wochenende brauchen. Den Rest hatten wir bereits zu Hause. Allenfalls würde meine Frau auch bei Le Shop bestellen oder mit einer Kollegin zusammen per Auto zum Einkaufen fahren. Es hätte also gereicht, zwei Liter Milch, Mozzarella, Crémant-Schokolade, Zopf, Mais, eine Fertigpizza und sonst noch zwei oder drei Dinge zu kaufen. Dies alles hätte ich gut im Rucksack und einer dieser farbigen…

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