Der Fotomarathon
Ein spezieller Anlass war das, zu dem ich mich da angemeldet hatte. Ein Grüppchen von gut 20 Personen traf sich am Samstagmorgen beim Prime Tower in Zürich. Einige kannten sich schon länger, andere – wie ich auch – waren zum ersten Mal dabei. Fotomarathon: Morgens und nachmittags je sechs Fotos zu total zwölf vorgegebenen Themen schiessen und die SD-Karte mit genau 12 Fotos am Abend abgeben. Wobei die Reihenfolge eingehalten und auf die Zeit geachtet werden muss. Die Themen kamen…
Der Sonnenaufgang
Zum Glück war ich heute wegen eines Termins in Winterthur eine halbe Stunde später dran als sonst: So habe ich miterlebt, wie die Sonne aufging. Im morgendlichen Dunst tauchte sie mit einem orangefarbenen Schein zwischen Hutzikon und Turbenthal hinter einem bewaldeten Hügel auf. Ich genoss den Augenblick einen kurzen Moment, bevor ich mich davon löste und mich auf den Weg machte. Etwas später erhaschte ich nochmals einen Blick durch einen Busch. Ein schöner Anblick, wie man sie allzu oft übersieht…
Die Baustelle
An der Strasse, die zu unserem Bahnhof führt, wird das Trottoir erneuert. Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung mehr, in welchem Zustand es zuvor war. Es ist jedoch spannend, von Tag zu Tag den Fortschritt zu beobachten. Letzte Woche konnte ich zusehen, wie der Bagger mit einer erstaunlichen Leichtigkeit den Asphalt Stück für Stück aus seinem Bett hob, in kleinere Stücke zerbrach und auf einen Dumper lud, der das Ganze anschliessend Fuhre um Fuhre irgendwo abseits deponierte. Jetzt sind die…
Nach dem Sechseläuten
Dass das Sechseläuten nicht (mehr) nur ein Fest für Privilegierte ist, die sich auf ihrem Zug durch die Stadt mit Blumen beschenken lassen und danach einen Schneemann auf dem Scheiterhaufen verbrennen, sieht man an verschiedenen Dingen: Es gibt Essensstände, man kann Ballons für die Kinder kaufen, und den Böögg kann man mittags aus der Nähe bestaunen. Vor allem aber auch darf das gemeine Volk , wenn die grosse Show fertig ist und die Zünfter weg sind, auf Feuern, die aus…
Vor dem Sechseläuten
Trotz des hohen Stadtzürcher Feiertages arbeitete ich gestern. Grundsätzlich wollte ich einen halben Tag arbeiten, um nicht ins Minus zu fallen. Jede Minute, die ich zusätzlich arbeitete, würde meinem Gleitzeitsaldo hinzugefügt werden. Deshalb spielte es nicht wirklich eine Rolle, dass ich schliesslich erst um 15:40 Uhr Schluss machte. Ich konnte mich um Dinge kümmern, die liegen bleiben, wenn man um Schulstunden rum zirkeln muss oder zu deren Erledigung man wegen des Tagesgeschäfts nicht kommt – zum Beispiel um einen flackernden…
Der Samstagseinkauf
Eigentlich wäre es ganz einfach gewesen: Ich hätte im Migros in Turbenthal das Nötigste eingekauft, das wir über das Wochenende brauchen. Den Rest hatten wir bereits zu Hause. Allenfalls würde meine Frau auch bei Le Shop bestellen oder mit einer Kollegin zusammen per Auto zum Einkaufen fahren. Es hätte also gereicht, zwei Liter Milch, Mozzarella, Crémant-Schokolade, Zopf, Mais, eine Fertigpizza und sonst noch zwei oder drei Dinge zu kaufen. Dies alles hätte ich gut im Rucksack und einer dieser farbigen…
Der Winter ist zurück
Gestern schneite es wieder. Anfang April soll dies ja nicht selten sein. In den Alpen ist es meines Wissens normal, dass die Bergspitzen und -täler nochmals ein bisschen Schnee abbekommen. Gestern jedoch schneite es wieder bis in die Niederungen. Während in Zürich der Schnee nicht liegen blieb, sind auch heute Morgen bei uns im Tösstal die Wälder und Wiesen noch weiss. An den Hängen des Prättigaus hat es ebenfalls angesetzt und sieht es aus wie im tiefsten Winter, wie eine…
Abfahrtsplakate beachten
Mit dem Umbau des Bahnhofs Winterthur geht auch eine Sanierung des Gleisfeldes einher. Wie ich mitbekommen habe, wird wohl an den Schienen gebaut. Deswegen fallen an den Wochenenden verschiedene Züge aus: Der IC 1 von und nach St. Gallen fährt nicht, aber auch die S26 aus dem Tösstal fährt nur stündlich bis zum Hauptbahnhof. Die zweite Verbindung führt nur von Winterthur Grüze bis Bauma. Man muss dann mit dem Zug Richtung Wil vom HB nach Grüze fahren und dort umsteigen.…
Das Vogelkonzert
Das frühmorgendliche Zwitschern und Pfeifen der Vögel in den Hecken und Sträuchern gefällt mir. Dies habe ich schon mehrmals erwähnt. Was ich jedoch gemerkt habe, ist, dass mich ein Vogelkonzert teilweise auch zu überfordern vermag: Als analytisch denkender Mensch versuche ich, die einzelnen Stimmen auseinanderzudividieren, eine gewisse Ordnung reinzubringen und allenfalls auch noch zu sehen, wo denn die einzelnen Vögel sitzen. Wie die verschiedenen Vogelsorten (sagt man Rassen, Familien, Arten?) heissen, habe ich in der Schule gelernt. Wie sie tönen:…
Grünabfall (Teil 3)
Endlich: Was ich bald nicht mehr für möglich gehalten hätte, ist eingetroffen. Die Stauden sind weg. Sie, die zu Beginn noch eine anständige Reihe gebildet, sich dann aber nach und nach der Schwerkraft hingegeben hatten, wurden offenbar gestern abtransportiert. Am Morgen standen sie noch dort, zum Teil kreuz und quer. Dass etwas laufen würde, war den verschiedenen Grüncontainern anzusehen, die mit Staudenabschnitten gefüllt das Bild ergänzten. Das Bild der wartenden Passagiere auszuweiten und die Container zu Kinderwagen umzudeuten, wäre recht…