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Die Spuren sind sehr gut sichtbar, so wie sie sich beim Spielplatz durch die dünne, kaum vorhandene Schneedecke in den aufgeweichten Boden gegraben haben. Es ist denn auch kein schöner Anblick. Im ersten Moment könnte man fast denken, dass da jemand von der Strasse abgekommen sei. Dies ist jedoch auf den zweiten Blick nicht möglich, da die Spuren gezielt und praktisch gerade weiter durch die Wiese verlaufen und vor dem langgezogenen Schopf, der sich weiter oben befindet, enden. Dies wiederum…

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Es ist jetzt offiziell: Ich bin beidseitig hörbehindert. Die Hörschwäche rechts – was weiss ich, woher sie gekommen war – hatte ich eigentlich schon länger bemerkt, mir aber zu Beginn nicht eingestanden. Leider konnte der Ohrenarzt sie nicht medikamentös wegtherapieren. Deshalb ist es nun so weit: Ich habe ein Hörgerät angepasst erhalten. Dies, nachdem ich links seit einem guten Jahr wegen eines Knalltraumas, das ich vor vielen Jahren erlitten hatte, bereits eines trage. Als ich das linke Gerät erhalten hatte,…

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Man kann von den Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie halten, was man will. In der Schweiz kann man sogar dagegen demonstrieren. Und gegen die Demonstrationen gegen die Massnahmen demonstrieren. Auch Abstimmungen kann man anstossen, Leserbriefe und Kommentare dafür und dawider schreiben: Kein Problem. Das macht bekanntlich eine funktionierende Demokratie – und funktionieren tut sie, unsere Demokratie – aus. Der Bund hat zur Unterstreichung der an einem Ort geltenden Bestimmungen diese auch auf Plakaten verschriftlicht: Man solle Zertifikat und…

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Der Winter hat das Tösstal fest im Griff. Jedenfalls hat es Schnee und ist kalt. Wir wohnen noch weit unten, und wenn es bei uns schon so aussieht, kann ich doch annehmen, dass es weiter oben im Tal noch mehr Schnee hat. Nur so kann ich mir erklären, dass am Samstagmorgen einige Leute, die mit der S26 talaufwärts fuhren, die Tourenskis im Gepäck hatten. Wo die wohl hin wollten? Hörnli, Hüttchopf, Schnebelhorn? Die werden wahrscheinlich gewusst haben, wo sie hin…

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Tatsächlich: Die Unterführung ist soweit fertig geworden. Wo am Freitag noch Zeug rumlag, verkehrten gestern bereits Leute. Zugspassagiere oder Schaulustige wie wir. Verglichen mit der vorherigen Unterführung ist ziemlich was gegangen: Statt 4.5 Metern ist sie jetzt 17.5 Meter breit und bietet Platz für sechs Ladenlokale: Momentan sind dies ein Coop to go, ein Kiosk, ein Blumenladen, ein Geschäft mit Sushi und eines mit Hot Dogs, sowie eine Bäckerei. Momentan laufen die Passagierströme noch nicht wahnsinnig toll: Die Passerelle und…

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Übermorgen Sonntag ist die neue Unterführung beim Winterthurer Hauptbahnhof fertig. So wurde es jedenfalls kommuniziert. Das ist ein logischer Zeitpunkt, denn am Wochenende ist auch Fahrplanwechsel. Ein Augenschein in die Tiefe durch das Absperrungsnetz oberhalb der Treppe hat mich jedoch zum Schluss kommen lassen: So wirklich fertig ist da noch lange nicht alles. Dass Leitern rumstanden, irgendwelche Metall- und Plastikdinger rumlagen und Leute zusammenstanden und miteinander sorachen, war das Eine. Aber von dem her, was ich sah, gehe ich auch…

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Dass ich mich schon mal über die Schuhe der Passagiere ausgelassen habe, dessen bin ich mir bewusst. Jetzt jedoch kann ich nicht anders: Ich muss das einfach wieder mal zum Thema machen. Bei uns hat es gestern geschneit, und es sieht grad aus wie im tiefsten Winter. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Leute mit Langlaufskis oder Schneeschuhen vorbeizögen. Ich jedenfalls bin fast so angezogen wie jeweils in den Skiferien im Engadin oder im Berner Oberland. Und doch gibt es Unentwegte,…

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Es fährt jedes Jahr in der Adventszeit durch Zürich, so viel ich weiss die Schleife Bahnhofstrasse – Quaibrücke – Limmatquai – Bahnhofbrücke – Bahnhofstrasse: Das Märlitram. Mit dem Samichlaus am Steuer, dürfen Kinder mitfahren und sich vom ebenfalls mitfahrenden blond gelockten Engel Märchen erzählen lassen. Ich bin praktisch überzeugt, dass ich da nie mitgefahren bin. Wahrscheinlich hätte ich mich ja gar nicht getraut als Kind. Und jetzt bin ich dafür leider definitiv zu alt …

Manchmal kann man unverhofft und ganz zufällig sehr spezielle Stimmungen einfangen. So auch am letzten Samstagabend, als ich im Intercity von Zürich nach Winterthur eigentlich einen Schnappschuss vom abendlichen Himmel machen wollte. Dass das aus dem fahrenden Zug heraus nichts werden würde, stand ausser Frage, aber probieren konnte ich es ja … Erstaunt war ich jedoch über die Wirkung der verschiedenen Lichter, die ich zufällig mit eingefangen hatte: Prime Tower, Freitag-Turm, Badminton-Halle, Frau Gerolds Garten, die Strassenlampen – und nicht…

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Irgendwoher musste das Regenwasser wohl unter das Perrondach laufen und sich ansammeln. Jedenfalls tropfte es goss sich ein Schwall punktgenau auf einen relativ kleinen Fleck auf dem Perron. Wer es nicht beachtete, sondern blindlings dem Gleis entlang hastete, der bekam vorgestern also nicht nur nasse Füsse, sondern auch eine ziemlich unangenehme Dusche ab. Ich nehme an, wenn die ganze Bauerei am Bahnhof Winterthur zu Ende geht, wird auch dieses Loch gestopft worden sein …

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