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Was mochte die Frau vor mir wohl mit den zwei Getränkedosen vor haben, zumal sie doch leer und zusammengedrückt waren? Ich hatte keine Ahnung. Wobei: Eine Vermutung hatte ich. Wahrscheinlich würde sie die Dosen an der neuen Sammelstelle entsorgen, auf dem Weg zum Bahnhof. Clever eigentlich, und auch praktisch: Gar nicht zu viel Alu-Abfall anhäufen, sondern grad entsorgen. Wobei das eigentlich in krassester Weise illegal war: Entsorgungen sind erst ab 07:00 Uhr erlaubt. Es war jedoch erst 06:51!

Seit Jahren war ich nicht an der KZU gewesen, der „Kantonsschule Zürcher Unterland“ oder – wie sie im Volksmund heisst – der Kanti Büüli. Wobei, doch, einmal, für eine Versammlung der Verantwortlichen für Schul-Informatik. Das zählt aber nicht: Es ist erstens auch schon wieder einige Jahre her, fand zweitens im 1. OG des Hauptgebäudes und drittens in einem Raum hinter verschlossenen Türen statt. Gestern jedenfalls war ich wieder dort, zum Treffen der Deutschschweizer Assistenzen in Naturwissenschaften, Technik und Informatik. Am…

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Es ging los: Die Schauspielerinnen und Schauspieler spielten, die Sängerinnen und Sänger – ein Grossteil der Schauspielerinnen und Schauspieler – sangen, die Tänzerinnen tanzten und die Musiker musizierten. (Zum Glück hielten sich Regisseurin und die Techniker im Hintergrund. So richtig passende Verben hätte ich für beide nicht: Sie regierte? Sie techten? Egal, sie taten, was man in ihrer Funktion halt so tut.) Jedenfalls war es ein unglaublich stimmiges Ganzes, was man da zu sehen bekam: Die Geschichte wurde mit Theater,…

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Am letzten Samstag organisierten wir in Winterthur eine Musical-Aufführung. Das heisst, auf letzten Samstag hin. Am letzten Samstag hiesse doch, dass wir erst dann begonnen hätten, oder? Egal, jedenfalls fand das Musical „Küstenpfad“ am Samstag statt. Zuvor galt es Kontakte zu knüpfen mit Sponsoren, Helfer/innen, Location Manager, Catering, Presse, Musical-Produzentin. Die verschiedenen Werbekanäle wollten gefüttert, kleinere und grössere Dinge bedacht werden. Spannend war die Vorbereitung alleweil, zumal sich alles bis zum Schluss wie ein Puzzle zusammenfügte. Die Tänzerinnen übten, die…

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Nun erinnert gar nichts mehr an den Tatort-Dreh. Könnte man das Wort steigern, wäre „nichtser als nichts“ wohl angebracht. Die Jugendheim-Tafeln sind weg, das Haus wieder seiner eigentlichen Bestimmung – was auch immer das ist – zugeführt. Das Einzige, was vergessen wurde – jedoch allein durch seine Existenz nicht auf seinen Sinn hindeutet – ist ein knallgelber Kartonpfeil, der an einem Kandelaber befestigt ist. Er diente als Wegweiser zum Drehort und harrt jetzt seines Schicksals. Wer sich wohl seiner erbarmen…

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Wem der kleine Hund wohl gehören mochte? Ein schwarzer Plüsch-Hund – offensichtlich ein Berner Sennenhund – lag da, in der Unterführung, am schmutzigen Strassenrand. Offenbar war er einem Kind aus dem Wagen gefallen. Jedenfalls war er sicher nicht extra dort hin geworfen worden. Mitleid habe ich mit Verschiedenen: Mit dem Hund, der da so hilflos liegt (Ja, da bin ich brutal in der präoperationalen Phase); mit dem Kind, das sein geliebtes Kuscheltier nicht mehr hat; mit den Eltern, die darunter…

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Gestern Morgen ertönte in der S23 die Stimme des Lokführers: „Zurzeit ist eine Weiterfahrt nicht möglich. Grund dafür ist eine technische Störung an der Bahnanlage.“ Vorerst nichts weiter. Mitten im Zürichbergtunnel. Auch wenn bald darauf eine andere Stimme darauf hinwies, dass wir mit einigen Minuten Verspätung zu rechnen hätten, war ich nicht so sicher, ob dieser Zug überhaupt aus eigener Kraft den Tunnel jemals wieder würde verlassen können. Andere Züge rauschten vorbei, während wir da standen. Und warteten. Doch da,…

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Es existiert wirklich, das Impfmobil. Es handelt sich um einen Kleinbus, der im Kanton herumfährt und Leute impft. Ich habe es letzte Woche gesehen, als es bei unserer Schule parkiert war – blau-weiss und angeschrieben in grossen Lettern. Alle Schulangehörigen konnten sich gratis impfen lassen, auch während der Unterrichtszeiten. Das ist meines Erachtens viel angenehmer – und niederschwelliger – als der Ausflug in ein Impfzentrum. Was mich jedoch schon etwas wunderte: Die Impfung wurde gar nicht im Impfmobil verabreicht, sondern…

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