Das GA-Reisli 3: Über die Grimsel
Los ging es dann doch: Der Chauffeur liess uns einsteigen, nachdem er das Billett kontrolliert hatte. Nach Innertkirchen gings. Anschliessend alles bergauf Richtung Grimselpass, in den Nebel hinein. Die Aussicht auf dem Pass konnten wir uns Vorstellen, die Sonne auch. Kalt wars. Während den gut 40 Minuten Aufenthalt konnten wir gut auch noch etwas Warmes trinken. Einer der Kellner im Restaurant verriet uns, dass im Oktober halt so vier schöne und vier solche Tage abwechselten. Es war September … Doch…
Das GA-Reisli 2: Über den Brünig
Die Pausen bei unserem Reisli waren teilweise recht knapp bemessen. Andere Leute hätten sie wohl einfach zum Umsteigen gebraucht. Unsere Gruppe teilte sich jedoch bereits in Luzern kurz auf: Der grosse Teil stand für einen Kaffee an, ich suchte den Coop auf. Die Extremste von uns in Sachen Zeit-Ausnützen brachte es fertig, in den siebzehn Minuten zuerst aufs WC zu rennen und dann noch schnell die Kappelbrücke in der Dämmerung zu fotografieren. Trotz der vielen asiatischen und indischen Touristen (wenn…
Das GA-Reisli 1: Es geht los
Am Samstag war ich unterwegs. Ein Kollege hatte ein „GA-Reisli“ organisiert, an dem ich teilnahm. Wobei „Reisli“ ein bisschen untertrieben ist: Wir überwanden mit öffentlichen Verkehrsmitteln immerhin drei Alpenpässe, erlebten bittere Kälte und fast schon maritimes Klima, genossen traumhafte Aussichten und sahen während rund 60 Kilometern in einem Zug mit Panoramazuschlag schlicht nichts. Um 6:31 fuhr unser Zug in Winterthur ab. Wir fanden uns zu sechst am Bahnhof ein, wobei wir wussten, dass in Zürich noch jemand zu uns stossen…
Die defekte Laterne
Bei unserem Bahmhof Ist eine der Laterne auf dem Perron defekt. Weil es sich dabei um jene am Ende des Perrons handelt, ist dies doppelt so lästig: Nebst dem Umstand, dass es da dunkel ist, bekommt man das beklemmende Gefühl, förmlich „im Dunkeln zu tappen“, zumal früh morgens (oder Morgens?). Von den Verantwortlichen der SBB und Thurbo wird kaum mal jemand so früh an unserem Bahnhof sein, dass sie das merken würden. Jemand wird das melden müssen: Ich.
Ausfahrt freihalten
Auf meinem Weg zum Bahnhof komme ich an einem ehemaligen Fabrikgelände vorbei, in dem jetzt moderne Loftwohnungen eingebaut sind. Dazu gehört selbstverständlich eine etwas spezielle Garage: In einer Art Lagerhalle sind die Autos untergebracht. Die einzige Öffnung zur Strasse hin ist eine Art Rollladen-Tor von ungefähr 5 Metern Höhe, das sich – wohl auf Knopfdruck – öffnet, wenn ein Fahrzeug ein- oder ausfahren will, und sich dann rasch wieder schliesst und auf dem in grossen Lettern die Aufschrift „Ausfahrt freihalten“…
Der Fussgängerstreifen
Da war er plötzlich. Wie aus dem Nichts aufgetaucht: der Fussgängerstreifen. Nicht irgendein Fussgängerstreifen, sondern schon fast „unser“ Fussgängerstreifen. Der Fussgängerstreifen unserer Schule. (Es ist übrigens erstaunlich, wie oft man dieses Wort in einem Abschnitt schreiben kann …) Seit mindestens sechs oder sieben Jahren ist unsere Schule am Zeltweg in einem Schulhaus eingemietet. Dieses liegt direkt ennet dem Zeltweg, wenn man vom Hauptgebäude kommt. In Richtung Kunsthaus ist der nächste Fussgängerstreifen etwa 100 Meter entfernt, bei der Steinwiesstrasse. In Richtung…
Döta wo
Zusammen etwas erleben konnten wir am Wochenende: Wie jedes Jahr im September genossen wir zusammen mit vielen anderen Leuten – jung und alt – zwei unbeschwerte, erlebnisreiche Tage: das Erlebniswochenende des Jugendhauses Seewis (JHS). Die Aussicht zu geniessen, interessante Gespräche zu führen und sich an mehreren Food-Ständen gütlich zu tun, gehörte ebenso dazu wie Inputs, Lieder und ein Theater zum Thema Freude. Frisch gestärkt, voller Freude starten wir wieder in die neue Woche, auch wenn der Regen heute Morgen nicht…
Rauchverbot am Bahnhof
Bei uns am Bahnhof wurde umgesetzt, was auf Bundesebene (von der SBB? Oder gar vom Bundesrat?) beschlossen worden war: Es herrscht nun Rauchverbot. Die Zugänge zu den Perrons sind gross und deutlich mit entsprechenden Signeten gekennzeichnet, und auch die aufgehängte Bahnhofsordnung lässt diesbezüglich keine Fragen offen. Mir soll‘s recht sein. Ich rauche nicht, und ich bin der Meinung, dass der Staat die Rechte der Bürger so stark einschränken darf. Vielleicht klappt es dann ja mal irgendwann noch, dass die Raucher…
Unterwegs in München: Rolltreppen
Es gibt kürzere und längere, schmalere und breitere, schnellere und langsamere Rolltreppen. Jede hat ihre speziellen Eigenarten, und praktisch jede ist unterschiedlich. So lassen sich die Rolltreppen auf dem ganzen Globus wohl zusammenfassen. Die meisten Rolltreppen fahren immer in eine Richtung. Teilweise – zum Beispiel in Bahnhöfen – wird diese in den Stosszeiten gewechselt. Dies ist jedoch wohl eine Ausnahme. In München sind mir jedoch solche begegnet, die mich staunen liessen: Bei mehreren U-Bahn-Stationen hatte es Rolltreppen mit Gegenverkehr! Diese…









