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Durch die Altstadt zurück zum Hotel zu schlendern war nach dem Olympiaturm-Besuch etwas, das mir gefallen konnte. Vom Marienplatz zum Karlsplatz war es nicht so weit, und obwohl die Läden alle geschlossen waren, waren noch viele Leute an diesem lauen Spätsommertag unterwegs. Aus dem U-Bahnhof aufgetaucht, orientierte ich mich kurz und ging dann gemütlich los. Pressieren musste ich nicht, da es erstens noch nicht gar so spät und zweitens – wie erwähnt – auch eine kurze Strecke war. Die Frauenkirche…

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Auf dem Weg zum Olympiapark führt die U-Bahn-Linie 3 bei der Haltestelle „Münchner Freiheit“ vorbei. Auf dem Rückweg vom Olympiaturm legte ich dort einen Zwischenstopp ein. Ich wollte wissen, was denn an diesem Platz, dieser Station so speziell ist. Schliesslich hatte eine Band gleichen Namens in den 80er-Jahren einen grossen Hit: „Ohne dich (schlaf ich heut Nacht nicht ein)“. Um es kurz zu machen: Nichts. Nichts Besonderes. Im Untergrund eine grosse U-Bahn-Station, ebenerdig – so weit ich das erkennen konnte…

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Ein Highlight Münchens ist die Anlage, die zu den Olympischen Sommerspielen 1972 gebaut wurde: Die Hallen und ein Teil der Aussenanlagen gedeckt mit Segeldächern, der ganze Park enorm weitläufig. Die Wege und Strässchen abends bis zum Eindunkeln bevölkert durch Hunderte Velofahrer und Jogger. Mitten in der Anlage – und das war der Hauptgrund meines abendlichen Ausflugs da raus – steht der Olympiaturm. Wie schön ein Sonnenuntergajng da oben sein kann, hatte meine Tochter erzählt und fotografisch festgehalten. Und siehe da:…

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Da sass ich also, im EC nach München, im Wissen, dass ich erst in rund viereinhalb Stunden dort ankäme. Die Landschaft war, wenngleich zu Beginn noch recht bekannt, abwechslungsreich und schön anzuschauen, obschon ich zwischen St. Gallen und Bregenz leider nicht auf der Seeseite sass. In Lindau, dem Bahnhof, der auf einer Halbinsel liegt, wird jeweils die Lok gewechselt, da die Strecke durchs Allgäu nach München nicht elektrifiziert ist. Das ist übrigens gut eingerichtet: der EC von München übernimmt die…

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Heute Mittag fuhr mein Zug nach München. Drei Tage lang werde ich alles über das aktuelle macOS lernen, damit ich unsere Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den Schulcomputern weiterhin adäquat unterstützen kann. Natürlich dauert ein Flug weniger lang, aber bereits vor Zeiten der Flugscham hatte ich mir Gedanken über die Verhältnismässigkeit bei Kürzeststrecken-Flügen gemacht. Am Morgen hiess es noch einige Dinge an der Arbeit erledigen, bereit machen für die Reise und dann: Abfahrt! Auf dass ich mich zwischen…

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Am letzten Samstag waren wir unterwegs nach Buchs/SG, wo unser Sohn bei einem Musical mitwirkte. Er spielte im Theater, sang ein Solo und im Chor. In Anlehnung an den Titel des Musicals – „Surprised by hope“ – waren wir „surprised by the professionality“, mit der das Ganze aufgeführt wurde. Den weiten Weg unter die Räder zu nehmen, hatte sich gelohnt. Um nach Buchs zu gelangen, gibt es sicher kürzere Wege als jenen, den wir eingeschlagen hatten: Von Winterthur über Wil…

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Als ich gestern Abend nach Hause kam, war es bereits dunkel. In der Nähe des Bahnhofs trieb sich ein Tier im Zwielicht herum. Gedrungen, rötlich, mit einem buschigen langen Schwanz: Man muss kein Zoologe sein, um zu wissen, dass Füchse genau diese Eigenschaften aufweisen. Dieses Exemplar war wohl die Anwesenheit von Menschen nicht gewohnt, denn es verkroch sich zuerst unter einem Auto und schlug sich danach in die Büsche, bevor ich es hätte fotografieren können. Irgendetwas stimmte mit diesem Fuchs…

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Schick die Sehnsucht himmelwärts“, sang die Band „Wind“ bereits im Jahr 1987 im Lied „Lass die Sonne in dein Herz“. In dem Gassenhauer ergibt diese Zeile durchaus Sinn. Am Bahnhof Winterthur jedoch, da wird nicht die Sehnsucht, sondern da werden die Zugsreisenden himmelwärts geschickt. Nicht jene, die über die Passerelle zu den anderen Gleisen gelangen. Diejenigen, die den Weg vom Gleis 3 zum Gleis 1 suchen. Nun ist das Gleis ja nicht auf einer anderen Ebene, weder physisch noch transzendental.…

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Die S26 ist in Winterthur ziemlich berechenbar: Um :13 und :43 fährt sie los in Richtung Bauma, bzw. Wald; der Gegenzug fährt :16 und :46 auf dem selben Gleis ein. Einen Moment lang steht „Geschlossen“. Man kann jedoch trotzdem einsteigen, weil kurz darauf der jeweilige Zielort eingeblendet wird. Meistens jedenfalls. Am letzten Freitagabend war dies anders: Die Zugskomposition, die eingefahren war, fuhr recht bald darauf wieder los. Einige Meter ausserhalb des Bahnhofs wechselte sie die Fahrtrichtung erneut, um sich dann…

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Am Freitag waren wir bei Freunden zu Besuch. Da konnte ich die französische Version jener 1.5-Liter-Flasche bewundern, deren Aufschrift schon in Italienisch sehr zweifelhaft umgesetzt worden war. Wo dort „Lnsieme“ stand, hiess es hier „En Lamille“. Nur mit sehr viel Phantasie konnte man ein kleines „f“ (wie „Friedrich“) erahnen. Ich sehe wirklich nur zwei Möglichkeiten im Umgang mit dem verantwortlichen Grafiker: Entweder entlässt man ihn baldmöglichst wegen Unfähigkeit, oder man befördert ihn angesichts seiner Genialität, dank derer für Gesprächsstoff gesorgt…

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