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Gestern Abend gewitterte es. Sogar Hagelgefahr war gemeldet worden. Auch heute soll es regnen. Umso schöner, wenn man morgens erwacht und die Sonne scheint. Die Welt sieht bei Sonnenschein halt ganz anders aus als bei Regen. Meinen Weg zum Bahnhof erreicht die Sonne jeweils hingegen nicht, da er hinter einem Hügel hindurch führt. Bei meiner Ankunft war die Sonne gerade so hinter dem Schauenberg aufgegangen, dass sie den Bahnhof zu erhellen vermochte. Es war herrlich anzusehen, wie die wartenden Passagieere…

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Seit mindestens einem halben Jahr ist es da. Aufgehängt. Am Veloständer am Bahnhof. Gesichert mit einem billigen Veloschloss. Ursprünglich war es wohl für den Weg von und nach zu Hause gebraucht worden. Diese Zeiten sind jedoch vorbei; jetzt wartet es vergebens: Das blaue Kickboard an unserem Bahnhof. Von seiner Warte aus sieht es viel und könnte es – so es denn sprechen könnte – wohl manche Geschichte erzählen. Nun jedoch rostet es still vor sich hin und wird langsam den…

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Links der Bahnlinie, wenn man von Rikon nach Rämismühle-Zell fährt, verläuft die Tösstalstrasse. Wiederum daneben hat es einen Veloweg. Über fehlende Velowege kann man sich bei uns also – auch angesichts des bereits früher erwähnten Tössufer-Wegs – nicht beklagen. Entlang der Bahnlinie war ich am Montag nach dem Erdbeerkauf unterwegs, als der Zug Richtung Rikon meinen Weg kreuzte. Das Motiv mit Häusern im Hintergrund und der Strasse im Vordergrund hätte nichts hergegeben. Wenn es mir jedoch gelänge, fünf Minuten nach…

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In Rikon, unserem Nachbardorf, werden Erdbeeren angebaut. Diese kann man selbst, direkt auf dem Feld, pflücken oder – so steht es auf der Website (erdbeeren-rikon.ch) – für sich pflücken lassen. Auch am Strassenrand werden sie, gewogen und in Körbchen gelegt, verkauft. Der Weg vom Produktions- zum Verkaufsstandort misst so gut einen Kilometer, und von der Lese bis zum Verkauf vergeht nicht mal ein Tag. Gestern Abend zog ich nach der Ankunft zu Hause nochmals los in der Mission „Erdbeerkauf“. Höchstens…

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Übers Wochenende hatten wir die Gelegenheit, zwei Tage im Jugendhaus Seewis zu verbringen. In dieser Einrichtung, einer Art einfachem Hotel für Familien und Einzelgäste, haben wir schon viele Ferienwochen verbracht – als Familie und letzten Winter zu zweit. Diesmal waren wir als Paar zu Gast, während unsere Tochter da arbeitete. Das Zusammensein als Familie am Samstagabend, als unser Sohn von Chur her ebenfalls im Jugendhaus zu Besuch war, genossen wir besonders. In letzter Zeit kommt dies nicht besonders häufig vor,…

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Am Strassenrand zwischen meinem Zuhause und dem Bahnhof stand vor ein paar Wochen ein Auto. Das soll vorkommen, hat es doch dort Parkplätze. Dieses Auto jedoch war etwas anders als die Anderen: Ganz offensichtlich war es mal weiss gewesen, war jetzt jedoch etwas gepimpt worden. Offenbar hatten Kinder sich an dem Auto zu schaffen gemacht und es in allen Farben mit verschiedensten Motiven bemalt. Das Auto erstrahlte nun in einer eigenartigen Form von fröhlicher Schönheit. Auch wenn ich nicht wirklich…

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Ganz bei uns in der Nähe verläuft der Veloweg so nah an den Gleisen, dass man das Gefühl hat, die Züge wären zum Greifen nah. Das Bahntrassee verläuft einige Meter oberhalb des Velowegs, so dass dies natürlich nicht möglich ist. Letzthin gelang es mir jedoch per Zufall, einen herannahenden Thurbo ziemlich gut abzulichten – zumal, wenn man bedenkt, dass ich darauf nicht vorbereitet war. Ich könnte mir vorstellen, dass die Dampfbahnen und anderen alten Züge, welche ab und zu von…

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Ob die Bahnhofsuhren auf dem Perron im Zürcher Hauptbahnhof wohl wegen des Jubiläums einen goldenen Rand haben? Dies habe ich mich letzthin kurz gefragt, dann jedoch bald wieder verworfen. Er wird wohl schon immer da gewesen sein, seit die Uhr existiert. Auf alle Fälle passt sie so ins Gesamtkonzept der Perrons. Wobei: Abwegig wäre es ja nicht. Schliesslich wird das 75-jährige Bestehen gross gefeiert, unter anderem mit einer Sonderausgabe der Armbanduhr. Zum ruhig laufenden Sekundenzeiger mit Minutensprung (dieses Wort habe…

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Über das Pfingstwochenende regnet es mindestens einmal. Das ist eine Hypothese, die ich aufgrund langjähriger Pfila-Erfahrung aufstelle. Pfingstlager, also eben Pfila, besuchte ich zuerst als Jungschärler, dann als Leiter; später waren es meine Kinder, die diese Tage in einem Zelt- oder Hauslager verbrachten. Auch dieses Jahr übernachteten wieder viele Pfadi-, Jungschar- und Was-auch-immer-für-Gruppen in Zelten und erlebten die Natur unmittelbarer als zu Hause in der warmen Stube. Es ist zu hoffen, dass die Im-Zelt-Übernachter in der Nacht vom Sonntag auf…

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Zurück am Bahnhof, wollten wir für den Heimweg etwas zu essen kaufen. Schliesslich würden wir quer durch die Schweiz unterwegs sein und bis Winterthur keine Gelegenheit haben, irgendwo etwas zu erhalten. In die Migros – und beinahe rückwärts wieder raus: Der Laden war zum Bersten voll mit Kunden. Wir kauften je ein Fläschli „Z’trinke“ und in der Bäckerei in der Unterführung etwas Süsses. Einen kurzen Moment lang freuten wir uns auf den Speisewagen, wo wir halt stattdessen etwas essen könnten.…

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