Rauchen in der Freizeitanlage
Letzten Donnerstag waren meine Frau und ich abends in Dietikon an einem Konzert eines Adonia-Teens-Chores, bei dem unsere Tochter mitsang und -spielte. Ich werde in einem späteren Post darüber schreiben. Da wir sehr früh beim Kirchgemeindehaus waren, wo das Konzert stattfinden würde, spazierten wir noch etwas im Quartier herum. Ganz in der Nähe entdeckten wir eine Freizeitanlage mit Spielplätzen, Tieren und Gemeinschaftsräumen, die teilweise von künstlichen Grashügeln überdeckt waren. Das Ganze machte dadurch fast etwas den Eindruck, als würden da…
Der Superfinal (4): Bastelstunde
Wozu der A3-Halbkarton mit Mobiliar-Werbung gut sein sollte, erschloss sich mir nicht auf Anhieb, als ich ihn gum ersten Mal sah. Das war am Länderspiel der U19-Frauen gewesen. Diesmal jedoch konnte er ja eventuell von Nutzen sein. Auf alle Fälle begann ich die einfache Bastelarbeit auszuführen, die verlangt war, um das Ganze richtig einsetzen zu können: Man musste den parallelen perforierten Linien entlang falten. Bergfalz – Talfalz – Bergfalz – … Ein „Handörgeli“ halt. Der so entstandene Fächer konnte nun…
Der Superfinal (3): Zu spät
Die Tribünen in der SWISS Arena (für mich halt immer noch „de Schluefwäg“) sind steil. Wie bei einem Stadion oder bei einer Sporthalle üblich, sitzen die Zuschauer auf kleinen Klappstühlen. Wenn jemand vorbei will, reicht es meist nicht, die Beine einzuziehen: Die bereits Sitzenden müssen aufstehen, um ihn durchzulassen. Je nach dem kann so eine richtige Welle durch die Reihe gehen. Ärgerlich ist es nicht, so andere vorbeilassen zu müssen. Alle sitzen ja gleichsam „im selben Boot“. Mühsam wird es…
Superfinal (2): Das entscheidende Goal
Die Spannung eines Unihockey-Matchs (oder -Matches?) macht unter anderem die hohe Anzahl der Tore aus. Als ich während des Superfinal-Spiels der Frauen zwischendurch – nach 48 Minuten und 17 Sekunden – mal eine Foto vom Spielgeschehen machen wollte, geschah dies rein zufällig genau in dem Moment, als Piranha Chur das 4:1 schoss. Ein bisschen stolz war ich schon, als mir dies bewusst wurde, dass ich jetzt wohl den Siegtreffer festgehalten hätte. Schliesslich hatte ich schon länger beschlossen gehabt, die Piranhas…
Der Superfinal (1): Fragen
Auf Facebook hatte ich zwei Tickets für den Unihockey-Superfinal, das Playoff-Finalspiel der Nationalliga A der Männer und Frauen, gewonnen. Die Mobiliar-Versicherung hatte sie verlost. Diese Sportart finde ich ziemlich attraktiv, da man dich recht nahe am Geschehen ist und einiges läuft. Es gibt viele Goals, und die meisten davon bekommt man auf dem kleinen Feld auch zu sehen. Im Vorfeld hatte ich erfolglos versucht, jemanden dazu zu bringen, mich zu begleiten. So war ich allein und hatte wenig Ahnung. Die…
„ICT-Fachkräfte“
Bis im 2020 werden 25‘000 in der ICT gesucht“, stand auf einem Plakat am Bahnhof Stadelhofen. Und darunter, kleiner: „Bist du einer?“. Ein was? Ein Fachkraft? Oder, wie darunter unkommentiert stand, ein „Wirtschaftsinformatiker/in HF“? Wobei das Plakat wohl für eine Ausbildungsstätte wirbt, die einen solchen Lehrgang anbietet. Mal ernsthaft: Es heisst „die Fachkraft“, also „eine“, aber „Wirtschaftsinformatiker/in“, also „eine/r“. Wer segnet so ein Plakat ab? Ich hoffe, dass die Verantwortlichen bei dem Institut von Wirtschaftsinformatik mehr verstehen als von der…
Der schnellste Weg zum Bahnhof
Sich zu orientieren wird auch mit Smartphone und App nicht unbedingt einfacher. Gestern zum Beispiel war ich mit einigen Freunden bei einer Freundin in Winterthur Seen zu Gast und zog die SBB Mobile App zu Rate. Knapp 900 Meter lang sollte der Weg sein und 11 Minuten dauern. Ich ging also los, ständig dem blauen Punkt auf der blauen Linie folgend. Es ging Quartiersträsschen entlang, teils über etwas grössere Strassen, grossteils durch Tempo-30-Zonen. Abrupt bog mein Weg nach einer Weile…
Das österliche Morgenrot
Hätte ich am Sonntag nicht die Aufgabe gehabt, bei uns in der Kirche den Beamer zu betreuen, so wäre ich wohl kaum bereits um 6 Uhr aufgestanden. Mir wäre ein Naturschauspiel entgangen, das sich frühmorgens bot: Die Sonne, die sich wohl noch hinter einem Hügel versteckte, tünchte den Himmel im Osten in die typischen rot-orange-gelb-Töne des Morgenrots. Ein herrlicher Anblick, zumal an Ostern. An diesem Sonntag gedenkt die christliche Welt bekanntlich nicht vor allem der Sschokohasen und der bemalten Eier,…
Das Kinderkonzert
Vor vielen Jahren, mein Sohn war damals höchstens in der Umterstufe, fuhr ich mit ihm an einem Samstag im September nach Bülach an ein Konzert von Andrew Bond. Bereits damals vermochte dieser Sänger scharenweise Kinder zu begeistern. Seine grössten Hits – darunter „Zimmetstärn hani gärn“ und „S gröschte Gschänk vode Wienacht“ sind heute Allgemeingut und werden wohl mancherorts in Schulen und Kinderzimmern gesungen. Andrew – er hat mir letzthin versichert, dass alle ihn duzen dürfen – sang damals ausschliesslich Lieder…
Die Baustelle (2. Teil)
Die Abschrankungen beim Trottoir sind weg. Gestern Morgen war noch kein Deckbelag drauf, aber jetzt muss das rasant gegangen sein: Am Abend war der Asphalt drauf, und jetzt kann man bereits darauf gehen. Noch ist das Trottoir nicht ganz fertig: Die Ränder sind noch nicht versäubert, die Dolen nicht frei, aber das wird schon noch kommen. Ich bin gespannt, was heute Abend wieder anders sein wird. Bei Baustellen ist es ja so, dass man nach und nach eine Entwicklung sieht.…