Category Archives: Unterwegs

Während die halbe Schweiz vor dem Gotthard im Stau stand, um ins Tessin oder nach Italien zu kommen, hatten meine Frau und ich andere Pläne für Auffahrt: Mit dem Zug sollte es via Winterthur, Zürich, Bern und Zweisimmen nach Montreux gehen, von wo aus wir dann mit dem Schiff nach Lausanne fahren würden. Nun ja, Stau erlebten wir auch, jedoch vor allem passiv. Mit dem Intercity ab Winterthur konnten wir bis Bern sitzenbleiben und mussten nicht umsteigen. Dass wir in…

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Eigentlich war der Hauptgrund für meinen Ausflug am Samstag ursprünglich gar nicht der Bluelight Day gewesen. Auf diesen aufmerksam geworden war ich über die Seite des Fotoapparate-Herstellers meines Vertrauens: Unmittelbar neben dem Festgelände ist der Hauptsitz von Nikon Schweiz. Dort wurde der Nikon Day abgehalten, mit Vorträgen, angeleitetem Shooting, Gutscheinverlosung, Sensorreinigung und Ausstellung der aktuellen Kamera- und Objektivmodelle. In meiner grenzenlosen Naivität hatte ich angenommen, dass Nikon Day und Bluelight Day miteinander zu tun hätten und man vielleicht eine Kamera…

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Um nach Egg zu gelangen, wenn man mit dem öV unterwegs ist, gibt es von uns aus ziemlich genau zwei vernünftige Möglichkeiten: Über Turbenthal nach Pfäffikon, irgendwie quer durch das Zürcher Oberland nach Esslingen, oder via Winterthur nach Zürich Stadelhofen. Von beiden Seiten her geht es anschliessend weiter mit der Forchbahn. Wobei die Einheimischen deren Initialen als „Frieda Bünzli“ lesen und folglich mit der Frieda unterwegs sind. Am Samstag, auf der Strecke von Stadelhofen her – die andere Strecke ist…

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Am Samstag war ich in Egg am Bluelight Day. Was es im Kanton Zürich an Blaulicht-Organisationen so gibt, war auf und neben einer Wiese vereint: Die Kantonspolizei ebenso wie Ambulanz und Feuerwehr. Eine besondere Faszination scheinen ganz generell Helikopter auf die Leute auszuüben. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass viele Väter und Mütter mit ihren Kindern am Vormittag zuerst gebannt der Landung des neuesten Rega-Helis und dann jener eines Militär-Eurocopters beiwohnten. Jener der Kapo war schon gelandet, als ich ankam.…

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Wenn man mit dem öV unterwegs ist, muss man sich darauf einstellen, dass ab und zu mal ein Zug verspätet ist oder sogar ganz ausfällt. Sich darüber zu ärgern ist ok, bringt jedoch auf die Dauer nicht wirklich viel. So auch gestern Abend, als ich sowieso etwas später als normal auf dem Nachhauseweg war. Meine S11 um 19:05 Uhr hatte 8 Minuten Verspätung, weil irgendein anderer Zug irgendwo stehen geblieben war. Acht Minuten ist zwar viel, aber immer noch besser…

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So hoch hatte ich wie gestern die Töss zuvor nie gesehen. Was bis vor ein paar Tagen noch ein dünnes Rinnsal war, in dem Kinder badeten, ist jetzt ein reissender Fluss. Dass das Einzugsgebiet der Töss gross ist, weiss ich. Dass sie bei Regen so stark anschwellen würde, hätte ich jedoch nie gedacht. Früher, vor der Tösskorrektur, wäre der Fluss durch das Tal mäandriert; ich bin froh, dass sie nun gebändigt ist. Ich weiss nicht, was bei diesem Wasserstand alles…

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Zu meinem Schirm habe ich eine Art Hassliebe entwickelt. Ich trage ihn nur ungern mit mir herum nur für den Fall, dass es irgendwann mal regnet. Es könnte ja auch sein, dass er kaputtgeht, wenn es ein wenig stürmt. Bei meinem Schirm handeltt es sich um einen billigen „No-Name-eben-Nicht-Knirps“, der halt eben nicht sehr stabil ist. Zum ambivalenten Verhältnis trug lange der Umstand bei, dass es praktisch unmöglich scheint, einen nassen Schirm in seine Hülle zurückzustecken, ohne dass anschliessend alles…

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Am Samstag waren wir im Winterthurer Hauptbahnhof unterwegs zu unserem Zug. Da – plötzlich – stand er vor uns, bzw. hastete er an uns vorbei: Victor Giacobbo. Eine etwas unwirkliche Erfahrung, zumal ich diesen Mann vor allem als Komiker vom Fernsehen kannte. Nun aber war er offensichtlich im Stress und sah überhaupt nicht lustig aus. Aber das ist wohl sowieso ein Irrtum anzunehmen, dass ein Komiker immer lustig sein muss. Vor einigen Jahren begegnete ich einmal dem Clown Dimitri im…

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Mag sein, dass es sich hierbei um eine „Landwirtschaftliche Ausgleichsfläche“ handelt, die meines Wissens dazu dient, die intensive Nutzung der Grundfläche an einem anderen Ort auszugleichen. Wie das Pflanzen von Bäumen als Ausgleich für übermässiges Fliegen oder so. Wobei Letzteres ja nicht vorgeschrieben ist. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, warum sonst jemand eine grosse Wiesenfläche wie jene, an der ich auf dem Weg zum Bahnhof vorbeikomme, ansäen und bewirtschaften würde. In der Schule hatte ich in der 6. Klasse…

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Als ich heute Morgen aus dem Haus kam, war der Himmel über unserem Haus blau und wolkenlos. Die Sonne, die über Hutzikon aufging, war fast klar zu sehen, mit einigen feinen Nebelschleiern davor. Rundherum, vor allem Töss-abwärts, herrschte jedoch mehr oder weniger dichter Nebel. Teilweise war die Grenze sehr klar zu verorten: Zum Beispiel über der Töss in Richtung des gegenüberliegenden Hügelzuges und über dem offenen Feld in Richtung Zell. Andernorts war die Grenze eher fliessend, und ich merkte, dass…

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